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Bürstädter Zeitung vom 06.12.2011
Hrdina hat das beste Tier
06.12.2011 - BÜRSTADT
Von Sabine Weidner
KANINCHENZUCHTVEREIN H 18 - 315 Tiere bei der Kreisschau in Bürstadt
„Die Kreisschau war ein voller Erfolg“, bilanzierte Donald Peikl, Vorsitzender des Kaninchenzuchtvereins H 18 Bürstadt am Sonntag. Mitten zwischen Mümmelmännern, Lang- und Kurzohren aller möglichen Rassen und Farben gab es zudem die Möglichkeit für Züchter, Jungtiere zu erwerben. „Einige wurden verkauft.“
Von allen Preisrichtern, die bereits am Samstag ihre wertende Arbeit verrichteten, habe es Lob für die guten Zuchttiere des Bürstädter Vereins und der beteiligten Kreisvereine gegeben. Vier Wertungsrichter waren mit 315 Tieren aus 28 Rassen und 29 Farbschlägen befasst. 48 Aussteller aus Rimbach, Hammelbach, Groß-Rohrheim, Osthofen, Fürth, Mannheim, Lorsch und weiteren Orten brachten ihre Tiere zur Kreisschau.
Mit im Rennen waren 15 Jugendliche aus dem Kreisgebiet, dabei drei aus dem Verein H18. „Wir haben in diesem Rahmen auch unsere Vereinsmeister gekürt“, sagte Peikl. Zudem wurden die Titel für die Kreis-Vereinsmeister ausgelobt und die neun mit dem Prädikat „vorzüglich“ und 97,0 Punkten beurteilten Tiere honoriert. Das beste männliche Tier der Rasse „Alaska“ stellte Konrad Hrdina mit einer Wertung von 97,0 Punkten für das allgemeine Erscheinungsbild, Körperbau, Fell und noch mehr Details vor. Das beste weibliche Exemplar fand sich in der Rasse „Weißer Wiener“ bei Marc Jizba, der zugleich die beste Zuchtgruppe vorgestellt hatte.
Am Sonntagmorgen eröffneten Landrat Matthias Wilkes und der Kreisvorsitzende Karl Freudl zusammen mit dem Schirmherrn Daniel Ludwig (SPD-Stadtverbandsvorsitzender) die Kreisschau. Alle Redner hoben den Stellenwert der Kleintierzucht und der Möglichkeit, dadurch Rassen und den direkten Bezug zur Natur zu erhalten, hervor. Daniel Ludwig bezeichnete die Züchter als unverzichtbare Idealisten, die einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Vielfalt leisteten. „Die Zucht bietet vielen Menschen einen Ausgleich zum stressigen Alltag im Beruf“, formulierte der Vereinschef.
Er dankte den zahlreichen Helfern, die für den Verein die Kreisschau auf die Beine stellten. Im gemütlichen Vereinsheim mit dem angrenzenden Ausstellungsraum war an beiden Schautagen Hochbetrieb und jede helfende Hand willkommen. „Wir haben unsere Stammgäste“, freute sich Peikl über den sehr guten Zuspruch. Man schätzt das deftige Essen, das zum Anlass der Ausstellung serviert wird. Besonders erfreute, dass die Freunde aus Wittelsheim im Elsass mit 21 Personen angereist waren. Sie besuchten die Schau, erlebten deren offizielle Eröffnung und blieben zum Mittagessen beim H18-Verein.
Danach warteten die ebenfalls freundschaftlich verbundenen benachbarten Geflügel- und Farbtaubenzüchter auf die Gäste. Sie richteten am Sonntag ihre Lokalschau aus und unternahmen mit den Freunden einen Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Worms, bevor diese am Abend wieder nach Hause fuhren.

Bei der Kreisschau konnten Züchter ihre Tiere bewerten lassen.
Foto: AfP Asel
ERGEBNISSE
Vereinskreismeister in der Reihenfolge 1. bis 8. Platz: H 98 Rimbach, H 73 Lorsch, H 313 Krumbach, H 18 Bürstadt, H 318 Mörlenbach, H 47 Heppenheim, H 41 Groß-Rohrheim, H 311 Mitlechtern.
Zuchtkreismeister: Willi Rebmann, Franziska Michel, Norbert Knopf, Marc Jizba, Mark Grzegorasczuk, Franz Hofmann, Konrad Hrdina, Wilfried Keil, Heike Hofmann, Hans Gerig, Alexander Heß, Rosemarie Levasier, Toni Levasier, Hans-Jürgen Keil, Karl Freudl, Natascha Keil, Simon Debus, Jessica Peikl, Nina Hofmann, Dennis Drescher, Carolin Drescher, Frank Süßmuth, Rainer Drescher, Donald Peikl, Andreas Schwenzer.
Vereinsmeister H 18 Bürstadt: Jugend: Jessica Peikl (1. und 2. Platz), Jana Heimlich (3. Platz); Erwachsene: Manfred Jizba (1.), Frank Süßmuth (2.), Simon Debus (3.). |
Bürstädter Zeitung vom 12.07.2011
Zwergwidder zum Anfassen: Werbeschau bei H18
12.07.2011 - BÜRSTADT
KANINCHENZUCHTVEREIN H 18 Sommerfest auf Vereinsgelände gut besucht
(wolf). „Die sind ja so süß“, „Haben die aber ein weiches Fell“, oder „Mama, ich will auch so ein Kaninchen“ - so oder ähnlich lauteten die meisten Sätze begeisterter Kinder, die am Sonntag auf dem Vereinsgelände des Kaninchenzuchtvereins H 18 zum ersten Mal ein kleines weißes Nachwuchskarnickel streicheln konnten. Das „Kuschel-Gehege“ war nur eine von vielen Attraktionen des alljährlichen Sommerfestes in der Hassellache. Ein eigespieltes Aktiven-Team von rund 30 Vereinsmitgliedern bewirtete am Samstagnachmittag und am Sonntag aufmerksam und mit viel jugendlichem Elan die zahlreichen Gäste.
Speisen und Getränke zu moderaten Preisen fanden viele Abnehmer. Gyros mit Tsatsiki und gekühltes Bier vom Fass, eine große Auswahl selbst gebackener Kuchen und frische Waffeln sorgten dafür, dass kein Gast hungrig oder durstig nach Hause gehen musste. „Wir sind sehr zufrieden mit den Besucherzahlen“, sagte Siegbert Debus bereits am Sonntagvormittag, als sich die Sitzreihen zum traditionellen Frühschoppen schnell füllten. Viele Vertreter benachbarter und befreundeter Vereine nutzten diesen Zeitpunkt, um den Züchtern vom H 18 einen Besuch abzustatten.
Kreisschau im Blick
Der langjährige Vorsitzende des Vereins, der aktuell als Kassierer über die Gelder der Kaninchenzüchter wacht, zeigte sich vor allem auch über die Altersstruktur seiner ehrenamtlicher Helfer begeistert. „Wir haben eine erfreulich junge Service-Mannschaft am Start“, freute sich der Festkoordinator. Der derzeit 120 Mitglieder starke Verein H18 verfüge nicht nur über eine gute Infrastruktur mit Vereinsgelände und großer, eigener Ausstellungshalle, die auch von anderen Vereinen mit genutzt werde. Toll sei die aktive Mitarbeit der Jugendgruppe, in der sich aktuell 13 Schülerinnen und Schüler unter Leitung von Jeanette Heimlich engagierten. Auch DJ Mario Goll, der an beiden Veranstaltungstagen mit viel aktueller Musik und entsprechender Beschallungsanlage für den guten Ton sorgte, ist aktives Mitglied der Kaninchenzüchter.
Neben dem gemütlichen Beisammensein stand auch der Informationsaustausch der einzelnen Züchterkollegen im Mittelpunkt der Gespräche von Tisch zu Tisch. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt konnten von den Fachleuten viele organisatorische Fragen im Hinblick auf die am 3. und 4. Dezember wieder in Bürstadt stattfindende Kreisschau besprochen werden.
Besonders gut kam bei den zahlreichen Sommerfestbesuchern der Bastelartikel-Stand der Jugendgruppe an, die ihre selbst gefertigten Artikel zum Kauf anboten und damit „gutes Geld für die Jugendkasse machten“. Alle finanziellen Erlöse fließen in die allgemeine Vereins- und Jugendarbeit und dienen nicht zuletzt auch der Erhaltung des weitläufigen Vereinsgeländes und der dortigen Gebäude.

Ansturm auf das „Kuschel-Gehege“: Kinder sind immer wieder begeistert, wenn sie kleine, weiße Nachwuchskarnickel streicheln dürfen - so wie am vergangenen Sonntag beim Grillfest auf dem Vereinsgelände des Kaninchenzuchtvereins H 18.
Foto: AfP Asel
KANINCHEN MÖGEN ES KÜHL
„Wir haben an diesem Wochenende nur unsere kleinen weißen Zwergwidder an einem kühlen und schattigen Platz ausgestellt“, erklärte Siegbert Debus. „Die warmen Temperaturen und das schwüle Klima mit der hohen Luftfeuchtigkeit machen gerade Kaninchen richtig zu schaffen. Sie leiden unter diesen Witterungsbedingungen und haben richtigen Stress.“ Daher verzichteten die Verantwortlichen des H 18 - aus Rücksicht auf ihre langohrigen Freunde - auf das Präsentieren zusätzlicher Tiere.


Fotos: AfP Asel
Bürstädter Zeitung vom 19.04.2011
Wahl in zwei Gängen
19.04.2011 - BÜRSTADT
JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Kaninchenzuchtverein H18 tagt
(tik). 99 Jahre - Diese Zahl steht für die Tradition des Kaninchenzuchtvereins H18. Am vergangenen Sonntagnachmittag lud der Verein zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ins Vereinsheim an der Hassellache.
Donald Peikl, Erster Vorsitzender des Vereins, freute sich über 31 Mitglieder, die gekommen waren, um das Jahr 2010 Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf das Jubiläum von 100 Jahren im kommenden Jahr zu wagen. Wie in den Jahren zuvor stand auch 2010 allerlei Kulturelles auf dem Programm. Heringsessen, Vatertag bei den Hasen, Ausflüge und Weihnachtsfeiern. Das Programm 2011 klingt ähnlich. So ist das große Sommerfest bereits in Planung.
Die einzelnen Berichte der Vorstandsmitglieder zeigten, dass der Verein an sich eine Menge zu bieten hat. Gerade im Bericht von Zuchtwerbewart Werner Wötzel wurde deutlich, dass die Zucht der aktuell 86 Mitglieder auch im Kreis und im Land erfolgreich ist. Generell ist die Beteiligung an den Schauen gut, so dass Wötzel insgesamt zufrieden ist. Im Zuchtbuch konnte Zuchtbuchführer Hans Neuer 174 Tiere verzeichnen. Im Vergleich zu 2009 waren das 14 Tiere mehr.
Am Heim und Inventar wurden von Verwalter Wilfried Keil Reparaturarbeiten vorgenommen, um die Wirtschaft, wie auch die Anlage in Stand zu halten. Die Mitglieder sind angehalten ihre eigenen Parzellen sauber und ordentlich zu gestalten. Im laufenden Jahr soll einiges angegangen werden. Zum einen sollen bis zum Jubiläumjahr die Toiletten erneuert werden, und es soll gestrichen werden. Hilfe sei von den Mitgliedern zu erwarten und auch gewünscht.
Die Kassenprüfung im März hatte keine Beanstandungen zur Folge, sodass der Antrag auf Entlastung des Vorstandes einstimmig angenommen wurde. Gerade die Wahlen zeugten jedoch davon, dass im Verein viele engagierte Kräfte am Werk sind. Die Wahl um das Amt des Zweiten Vorsitzenden musste wiederholt werden, da sowohl der amtierende Joachim Huy, wie auch Hubert Goll jeweils 15 Stimmen mit einer Enthaltung bekamen. Im zweiten Durchgang setzte sich Huy mit einer Stimme durch. Als Kassier wurde Siegbert Debus einstimmig wiedergewählt, während auch der Tätowiermeister Mario Goll einstimmig bestätigt wurde. Zusätzlich zum bestehenden Revisor Hans Neuer wurde Rico Meyer zum Zweiten Kassenprüfer bestimmt. Aus dem Vorstand schied Karin Huy als Jugendleiterin aus. Janet Heimlich wird künftig die Jugendleitung übernehmen.
Generell resümierte Donald Peikl das Jahr als ereignisreich und freute sich auf neue Aufgaben. Im Austausch mit den Anwesenden wurde schließlich die Kommunikation unter den Mitgliedern bemängelt. Daran, wie auch an der allgemeinen Präsentation des Vereins soll künftig gearbeitet werden.

Siegbert Debus, Donald Peikl, Wilfried Keil und Joachim Huy bilden den Kopf der Bürstädter Kaninchenzüchter.
Foto: AfP Asel
Bürstädter Zeitung vom 6.12.2010
Gleich 15 Bestnoten
06.12.2010 - BÜRSTADT
Von Heiko Sonnleitner-Seegmüller
KREISKANINCHENSCHAU H 18 richtet Ausstellung in der Hassellache aus
Der Kaninchenzuchtverein H18 Bürstadt veranstaltete am Wochenende eine Kreiskaninchenschau. Rund 354 Tiere von 60 Züchtern aus acht Vereinen standen für die fünfköpfige Jury zur Bewertungen, die bereits am Donnerstag mit ihrer Arbeit begannen. Die Preisverleihung fand am Sonntag statt.

Am Wochenende gab es beim H 18 bei der Kreisschau viele Kaninchenarten zu sehen.
Foto: AfP Asel
Kaninchen und Hasen sind nicht gleich. Hasen haben im Vergleich zu den Kaninchen längere Ohren und kräftigere Hinterbeine. Und während Kaninchen nackte Nesthocker sind, erkunden Hasen ihre Umwelt schon sehr früh. Zudem unterscheidet sich das Sozialverhalten bei beiden Langohren stark. Hasen sind Einzelgänger, Kaninchen nicht.
Dass es Ausnahmen gibt, war vor allem an den Deutschen Riesen zu sehen. Sie wiegen über zehn Kilo und haben sehr lange Ohren. „Es kommt auf die Ursprungseltern an“, wie der Vorsitzende des Kreises Ried-Bergstraße, Karl Freudl, erklärte. Kaninchen stammten alle von Wildkaninchen ab. Im Laufe der Zeit wurde daraus die heute vorhandene Vielzahl herausgezüchtet. Hasen und Kaninchen seien zwar in der äußeren Erscheinung ähnlich - eine Kreuzung aus beiden Zweigen sei allerdings nicht möglich.
Am Wochenende wurden ausschließlich Kaninchen ausgestellt. Rund 42 Rassen waren in der Kreismeisterschaft zu finden. Bewertet wurde neben dem Fell auch Gewicht und Körperbau. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, denn die Tiere erfüllten alle einen hohen Standard. 15 Kaninchen konnten sogar die Höchstpunktzahl erreichen. Die Schirmherrin der Ausstellung, Stadtverordnetenvorsteherin Barbara Schader, betonte in ihrer Ansprache am Sonntag, dass das Hobby der Züchter viele Aspekte habe, die für die Gesellschaft wichtig seien. Zum einen trage die Kaninchenzucht zum Umweltschutz bei. Zum anderen sei es auch für die Jugend wichtig, die Tiere hautnah erleben zu können. „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass die Jugend die Tiere nicht nur aus dem Internet kennt.“
Dieser Meinung schloss sich auch Landrat Matthias Wilkes an. Seine Ausführungen berührten zudem die ehrenamtliche Tätigkeit, die von den Mitgliedern für eine Ausstellung dieser Art notwendig sei. Rund eine Woche dauerten die Vorbereitungen. Neben dem Aufstellen der Käfige mussten auch die Programme gedruckt werden. Und nach dem Wochenende muss die Halle schließlich wieder aufgeräumt werden.
Neben der Preisverleihung wurden noch Ehrungen des Kreises verteilt. Gerda Wagner aus Mörlenbach und Rudolf Hilsheimer aus Lampertheim wurden vom Kreisverband zu Ehrenmitgliedern ernannt. Damit solle, wie der Kreisvorsitzende betonte, das über 40-jährige Engagement und die Treue zur Vereinigung gewürdigt werden.
DIE GEWINNER
Simon Debus (H18 Bürstadt) gewann den Preis für den besten Rammler, Frank Süßmuth (H73 Lorsch) hatte das beste weibliche Tier. Die beste Zuchtgruppe wurde ebenfalls von Süßmuth gestellt
Attraktiv für Kinder und Familien
19.07.2010 - BÜRSTADT
Von Wolfgang Behne
SOMMERFEST Kaninchenzüchter freuen sich über guten Zuspruch
Der Kaninchenzuchtverein H18 feierte am
Wochenende sein zweitägiges Sommergrillfest auf dem vereinseigenen Gelände
in der Hassellache. „Der Zuspruch ist sehr gut“, freut sich Donald
Peikl, der Erste Vorsitzende des Vereins. Nach mehr als zwei Wochen
Vorbereitungszeit - mit vielen organisatorischen Arbeiten - kümmern
sich zwanzig Vereinsmitglieder um die Essensausgabe. Erstmals stehen
Gyros mit Tsatziki und Krautsalat auf der Speisekate. „Das ist der
Renner“, sagt Peikl. Zur Mittagszeit sind an diesem Sonntag alle Plätze
auf den Bänken und Stühlen belegt.
Die Jugendlichen des Vereins sind ebenfalls
stark engagiert. Sie verkaufen selbst gebastelte Hasen und Kaninchen aus
Karton und haben eine Tombola für Kinder und Erwachsene mitorganisiert.
Eine Hüpfburg - Leihgabe der befreundeten Sackschdoahogger -, der
Verkauf von Motiv-Luftballons und kostenlose Kutschfahrten runden das
große Angebot für die Kleinen ab.
„Wir bauen unser Sommerfest immer weiter aus
im Hinblick auf zusätzliche Attraktionen für die Kinder“, erklärt
der Erste Vorsitzende. Gemeinsam mit dem Zweiten Vorsitzenden Joachim
Huy und seinen Züchterfreunden hat er einen zusätzlichen Eisverkauf
eingerichtet. Für die Jüngsten gibt es einen Streichelzoo. Ein
absoluter Hingucker und Anlass für viele Streicheleinheiten sind elf
kleine Weiß-Rexe-Rotaugen. Die kleinen Kaninchen stammen alle aus einem
Wurf und werden zum Zuchtausbau dieser problemlosen Rasse großgezogen.
Das Züchten möglichst erfolgreicher Rassetiere gehört zum wichtigsten
Ziel der Mitglieder des H18. Im Vereinsheim und in den einzelnen
Parzellen stehen viele Pokale und Urkunden von Vereins- und
Kreismeisterschaften als Beweis langjähriger guter Arbeit.
Donald Peikl, der im Verein für viele Dinge
verantwortlich ist, kann an diesem Wochenende auch viel lokal-politische
Prominenz auf dem liebevoll hergerichteten Vereinsgelände begrüßen.
Den weitesten Weg zu den Kaninchenzüchtern haben sicher die Mitglieder
der japanischen Delegation aus der Partnerstadt Minano auf sich
genommen.
Doch nicht nur die Freunde aus Fernost besuchen
an diesem Wochenende den Kaninchenzuchtverein. Weitere Teilnehmer der zu
Ende gehenden Gymnastica schauen bei dem Fest vorbei: Portugiesen und
Engländer. Zahlreiche Lampertheimer sind mit Fahrrädern gekommen, um
das Familienfest bis in die Abendstunden hinein zu besuchen. Viele Jungs
und Mädchen möchten auf dem Nachhauseweg am liebsten eines der weißen
Kaninchenbabys mitnehmen. Doch die Tiere mit dem samtigen Fell bleiben
im Verein. Aber im nächsten Jahr dürfen alle Kinder wieder zu Besuch
kommen: zum Streicheln und Kuscheln.
Lassen Kinderherzen höher schlagen: kuschelige
Kaninchen.
Foto: AfP Asel
Bürstädter Zeitung vom 30.03.2010
Ehrenmitglieder Hofmann und Hahl
30.03.2010 - BÜRSTADT
TREUE Jahreshauptversammlung der Kaninchenzüchter/Mehr Engagement
gewünscht
(wolf). "Für 25 Jahre Treue zum Kaninchenzuchtverein H18
werden Hermann Hofmann und Wilfried Hahl zu Ehrenmitgliedern des Vereins
ernannt." Der Vorsitzende Donald Peikl ehrte die beiden
Vereinskameraden zum Ende der diesjährigen Jahreshauptversammlung am
Sonntag. Zuvor hatte der Vereinschef die Mitglieder bei seinem
Jahresbericht um mehr Zusammenhalt gebeten: "Nur gemeinsam sind wir
stark".
Zum Jahreswechsel hatte der Verein 89 Mitglieder. Da nicht immer
genügend Beteiligung bei den Vereinsaktivitäten gegeben war, wünschte
sich Peikl mehr Engagement aller Kaninchenzüchter. In diesem Jahr soll
sich auch die Anzahl der Termine im Vereinsheim wieder signifikant
steigern. Neben vielen Zucht- und Ausstellungsbesuchen war der Verein
auch gesellig "unterwegs". Der gemeinsame Ausflug nach
Stuttgart in die Wilhelma wurde ebenso als Erfolg verbucht wie die
Weihnachtsfeier und die Silvesterparty.
Kassierer Sigbert Debus präsentierte im Anschluss an den Bericht
des Vorsitzenden den Vereinsmitgliedern Einnahmen und Ausgaben eines
"finanziell gesunden Vereins". Nach dem Bericht der Kassenprüfer,
die Debus eine wie immer einwandfreie Arbeit bescheinigten, wurde der
Vorstand einstimmig entlastet.
Bei den anstehenden Neuwahlen gab es nach lebhafter Diskussion
keine großen Veränderungen. Donald Peikl kann weiterhin auf seine bewährten
Vorstandskollegen bauen. Gemeinsam mit allen Mitgliedern will der
Vorsitzende den Kaninchenzuchtverein H18 wieder in "ruhigere Gewässer"
führen.

Der Vorstand um den Vorsitzenden Donald Peikl
(rechts) wurde einstimmig bestätigt.
Foto: AfP Asel
Bürstädter Zeitung vom 09.11.2009
97,5 von 100 möglichen Punkten
09.11.2009 - BÜRSTADT
LOKALSCHAU - 75 Tiere des Kaninchenzuchtvereins H18 Bürstadt ausgestellt
(wb). Löffel, kleine schnuppernde Nasen und eine Blume - äußerliche Kennzeichen für Hasen und Kaninchen. Bei der Lokalschau im Hasenheim an der Hassellache konnten sich am Wochenende zahlreiche Gäste über Rassen und deren Merkmale informieren.
Mittendrin hatte Jessica Peikl einen Streichelzoo mit Meerschweinchen und Zwergkaninchen für die Kinder aufgebaut. Die Tochter von Vereinschef Donald Peikl war obendrein erfolgreich als Züchterin von Weißen Rex mit roten Augen und ging als Vereinsmeisterin mit 387 Wertungspunkten hervor. Ihr Rammler wurde der Beste mit einer Gesamtwertung von 97,5 von 100 möglichen Punkten. "Bei den Kaninchen liegt die höchste Wertung bei 98 Punkten", stellte Donald Peikl im Gespräch klar. Das zeigt die hohe Güte der erreichten Wertungen. Jessica Wötzel hatte mit ihrer Zucht von rotäugigen Zwergwiddern eine gute Hand und wurde Zweitplatzierte des Vereins mit 386,5 Wertungspunkten. Ihr Kaninchen war das beste weibliche in der Bewertung. Platz drei ging an Wilfried Keil mit 385 Punkten für die wildgrauen Deutschen Kleinwidder.
In der Ausstellungshalle waren auch Kleinchinchillas, Deilenaars, Marburger Feh, Kleinsilber gelb, Lohkaninchen schwarz, Chin-Rexe, Schwarze Rexe und Feh-Rexe zu sehen. Insgesamt 75 Tiere von acht Züchtern des Kaninchenzuchtvereins H18 Bürstadt waren ausgestellt. Die Preisrichter Michael Schneider aus Walldorf und Johann Laufer aus Beindersheim hatten es nicht leicht, die verschiedenen Merkmale bei der durchweg guten Zucht zu beurteilen. Bereits am Samstag gingen sie ihrer Aufgabe nach - der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Besucher. Bürgermeister Alfons Haag, der Erste Stadtrat und viele Vertreter aus der Ortspolitik schauten vorbei.

Am Sonntag schauten viele Besucher vorbei.
Foto: AfP Asel
Die Gäste nutzten das erstmals angebotene "Sonntagsessen" mit Rollbraten, Knödeln und Krautsalat. Zum Kaffeetrinken blieben fast alle sitzen, und etliche kamen noch hinzu. "Oft holen sich die Leute den Kuchen auf dem Nachhauseweg hier ab", sagte Peikl. Am Sonntag passte das Wetter, und viele Bürstädter machten ihren Verdauungsspaziergang in der Hassellache. Die selbst gebackenen Kuchen der Vereinsmitglieder waren auch bei der aktuellen Ausstellung wieder ein Anziehungspunkt. Besonders freute sich der Vereinsvorsitzende über die Besucher der benachbarten Vereine: "Die Geflügelfreunde waren da, und auch der Brieftaubenverein hat uns besucht." Im Vereinslokal war im regen Treiben die große Tombola aufgebaut, die mit Sachpreisen lockte. Am späten Nachmittag waren die Preise ausgeteilt, die Ausstellung erfolgreich beendet, und die Kaninchen konnten aus den engen Ausstellerkäfigen wieder zurück in die weitläufigeren Gehege auf der benachbarten Zuchtanlage umziehen.
In der Zwischenzeit richteten die Vereinsmitglieder die Halle am Hasenheim wieder her, denn hier finden auch Familienfeiern statt. "Gerade in der Vorweihnachtszeit sind oft Gruppen hier", bestätigte Peikl, auch der Kaninchenzuchtverein feiert hier noch seinen Jahresabschluss mit der Weihnachtsfeier am Sonntag, 6. Dezember. Zuvor gibt es am Samstag, 21. November, ein Forellenessen, und zum Jahreswechsel stoßen die Züchter zusammen am 31. Dezember im Hasenheim bei der Silvesterparty an.
Bürstädter Zeitung vom 19.08.2009
Strenge Kontrollen, artgerechte Haltung
19.08.2009 - BÜRSTADT
Von Sabine Weidner
KANINCHENZUCHTVEREIN - Die Bürstädter Mitglieder haben sich in der Hassellache der Vermehrung von Rasselangohren verschrieben.
Mümmelmann, Langohr und Meister Löffel werden beim Kaninchenzuchtverein H18 in Bürstadt nicht gezüchtet - die Rassekaninchen heißen vielmehr Schwarze, Weiße, Havanna, Feh oder Blauer Rex, Sachsengold oder Deilenaar und Zwergwidder, Deutscher Riesen, Widderzwerge und Kleinchinchilla. Donald Peikl ist der Erste Vorsitzende der Kaninchenzüchter, die bei der Kreisjungtierschau letzte Woche in Lampertheim den ersten Platz belegten.
Auf dem gepflegten Areal an der Hassellache, das der Verein seit 1986 besitzt, zeigt er stolz die elf Züchterhäuser mit Futterküche und auch die Vereinshalle, die in den 90er Jahren entstanden ist. Daneben steht die Gastwirtschaft, die täglich, außer am Wochenende, geöffnet ist. 1912 wurde der Bürstädter Verein gegründet, heute sind 120 Mitglieder verzeichnet. Nicht alle züchten - nur zehn Vereinsmitglieder sind aktiv. In den kleinen Häusern befinden sich die Stallungen, in denen auf artenreine und artgerechte Zucht geachtet wird. Dafür gibt es strenge Vorschriften, die vom Dachverband, dem Deutschen Kaninchenzuchtverband, kontrolliert werden. Die Bürstädter Züchter treten mit ihren Tieren bei etlichen Schauen an und haben bereits viele Pokale und hohe Platzierungen nach Bürstadt geholt.
Auf 20 Jugendliche ist der Vorsitzende stolz, damit hat der Verein eine solide Nachwuchsabteilung. Arbeitseinsätze auf dem Gelände, in der Halle und der Gaststätte finden regelmäßig statt. Um ihre Züchterhäuser und das kleine Stückchen Gelände direkt außenherum kümmern sich alle Mitglieder selbst. Das ergibt ein buntes Bild von unterschiedlicher Bepflanzung, Zäunen und Hecken. Eine Grünfläche bildet das Zentrum der Anlage.
Derzeit kümmert sich der Verein um die Isolation der Hallendecke, denn hier sind auch die Bogenschützen und die Sackschdoahogger zu Gast. Die helle Halle bietet den Rahmen für eigene Ausstellungen und viele Vereine sowie Privatgesellschaften. "Mein Vater war hier schon Mitglied", erinnert sich Peikl, er nahm ihn oft mit. "Das hat Spaß gemacht und ich bin zum Verein gekommen", dort ist er seit sechs Jahren Vorsitzender. Er hat sich der Zucht der Schwarzen Rexe und Weißen Rexe Rotaugen verschrieben.
Zurzeit geht es bereits in die Vorbereitung für die Bürstädter Lokalschau in der Halle am 7. und 8. November. Der Termin findet sich im Vereinskalender, den alle Mitglieder erhalten. Aber auch sonst hat der Verein viel vor. "Wir feiern immer unser Sommerfest, fahren zu Ausflügen und feiern natürlich Weihnachten zusammen", zählt Peikl die verschiedenen Aktivitäten auf. "2012 haben wir unseren 100. Geburtstag", kündigt er an, dann werde groß gefeiert. Alle, die sich für die Kaninchenzucht interessieren, sind jedoch nicht nur dann eingeladen, sondern auch übers Jahr - denn eigentlich ist immer jemand
da.

Fotos : AfP Asel
TIP-Verlag 8. Juli 2009
Kaninchenzuchtverein H18 in
Bürstadt lädt am Wochenende ein
Sommergrillfest bei den Hasen
BÜRSTADT -
Am Samstag, 11. Juli und
Sonntag, 12. Juli lädt der Kaninchenzuchtverein H18 Bürstadt die
Bevölkerung, Freunde und Gönner des Vereins zu seinem alljährlichen
Sommergrillfest ein.
Dieses Jahr hat sich der
neuformierte Vorstand einiges für sein Grillfest einfallen lassen. Zum
ersten mal wird eine Kutschfahrt rund um die Gemarkung Bürstadt
angeboten. Die Kutschfahrten können von den Kindern als auch von
Erwachsenen in Anspruch genommen werden. Weitere Attraktionen für die
Kinder ist ein kleiner Streichelzoo, Kinderschminken und eine große
Tombola.
Auch für die Erwachsenen
wird etwas geboten, so werden einige Züchter ihre Tiere für eine
Werbeschau ausstellen. Für das leibliche Wohl sorgt das Hasenteam. Bei
leckeren Steaks, Bratwurst, Wurstsalat und Wurstplatten können sich die
Besucher verwöhnen lassen. Und bei hoffentlich schönem Wetter braucht
niemand zu verdursten, denn auch an kühle Getränke hat der Verein
gedacht. Die Jugendgruppe des Vereins hat im Vorfeld einige Blumentöpfe
mit Serviettentechnik gebastelt und diese mit verschiedenen Kräutern
gepflanzt, diese Töpfe kann man käuflich erweben der Erlös fließt in
die Jugendkasse des Vereins. Erstmals wird es einen Malwettbewerb geben
bei dem jedes Kind zwischen 4 und 13 Jahren mitmachen kann. Die
schönsten Bilder werden von einer Jury bewertet und mit einem Preis
versehen.
Auf zahlreiches Kommen
freut sich der KZV H18 Bürstadt. Die Veranstaltung beginnt am Samstag
um 15 Uhr und am Sonntag wird um 10 Uhr zum Frühschoppen geladen. zg
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