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Bürstädter Zeitung vom 24.03.2014

„Viele gute Momente“

Foto : AfP Asel

Von Janine Asel

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Kaninchenzuchtverein H18 wählt Vorstandsmitglieder

BÜRSTADT - „Des basst“, erklärte Joachim Huy und meint damit die Zusammenarbeit im Vorstand des Kaninchenzuchtvereins H18 Bürstadt. Anlässlich ihrer diesjährigen Generalversammlung trafen sich die Hasenzüchter am vergangenen Sonntag im gemeinsamen Vereinsheim in der Hassellache. Die Wiederwahl des Ersten Vorsitzenden Sven Debus zeigte: Auch der Rest der munteren Truppe stimmte der Aussage des stellvertretenden Vorsitzenden zu.

Nach der Begrüßung seitens des Ersten Vorsitzenden verlas Schriftführerin Yvonne Wötzel zunächst die Protokolle der letzten Jahre. Nur wenige Minuten später gedachte der Zuchtverein seinen verstorbenen Mitgliedern in einer kurzen Schweigeminute. Anschließend übernahm erneut Sven Debus das Wort. Auch er dankte seinen Mitgliedern, vor allem aber dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit. „Es gab wirklich viele gute Momente, aber auch einige, in denen ich unzufrieden war“, so der Erste Vorsitzende. Sein Dank gebühre außerdem allen Helfern, auch wenn es sich bei diesen immer um dieselben handle.

Des Weiteren habe auch die Kreisschau guten Zuspruch erhalten, dennoch werde die Anzahl der eigenen Ausstellungstiere immer geringer – in diesem Jahr seien es nur noch 210 Kaninchen gewesen. Trotz der ein oder anderen Unstimmigkeit, kam Debus letztendlich zu folgender Beurteilung: „Alles in allem können wir mit dem vergangenen Jahr zufrieden sein.“

Es folgten die Berichte von Rechner Siegbert Debus und Zuchtbuchführer Donald Peikl. Da Letzterer leider nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, verkündete Tätowiermeister Mario Goll in dessen Namen: „Im letzten Jahr wurden 145 Tiere ins Zuchtbuch eingetragen.“ In seinem Tätigkeitsbereich angekommen, bestätigte er zudem, dass von jedem Züchter ausreichend Tiere tätowiert worden wären. „2013 haben viele Reparaturen in der Halle angestanden“, meldete sich kurz darauf auch Heim- und Inventarverwalter Wilfried Keil zu Wort und verwies gleichermaßen auf die neue, 60 Quadratmeter große Überdachung hinter der Ausstellungshalle. Nachdem geklärt war, dass es an der Vereinskasse nichts zu beanstanden gibt, bat Kassenprüfer Rico Meyer um die Entlastung des Vorstands.

Trotz beruflicher Einschränkungen und dem Wunsch sein Amt niederzulegen, erklärte sich Sven Debus dazu bereit, weiterhin der Position des Ersten Vorsitzenden nachzugehen. Auch Schriftführerin Wötzel bleibt ihrem Amt treu. Anhand einer schriftlichen Abstimmung wurde Rico Meyer erneut zum neuen Zuchtbuchführer ernannt: „Ich hoffe, dass ich das Amt ehrenvoll ausführen kann.“ Der Posten des ehemaligen Heim- und Inventarverwalters Wilfried Keil bekleidet von nun an Hubert Goll. „Du bist dann offiziell im Vorstand“, erklärte der Erste Vorsitzende seinem neu ernannten Kollegen lächelnd. Keil wurde stattdessen zum Ersatzrevisor neben Hannelore Hahl, welche ebenfalls zwei neue Ämter, nämlich das der stellvertretenden Schriftführerin und das der Pressewartin wahrnimmt, gewählt. Zudem entschied sich die Versammlung einstimmig dafür, das Amt des Zuchtwerbewarts in Person von Manfred Jizba wieder einzuführen.

Zuguterletzt warfen die Kaninchenzüchter noch einen kurzen Blick auf ihre diesjährige Jahresplanung und freuen sich unter anderem schon jetzt auf das anstehende Vatertagfest im Mai auf dem vereinseigenen Gelände, ihr altbekanntes Sommerfest im Juli oder gar die Lokalshau im November.

Bürstädter Zeitung vom 24.03.2014

 



 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 11.12.2013

 

H18: Preisrichter nehmen in Bürstadt 210 Tiere unter die Lupe

Drei Schauen auf einmal

Bürstadt. Gleich mit drei Schauen hat der Bürstädter Kaninchenzuchtverein H18 zu sich ins Hasenheim gelockt. Zum einen gab es die Kreisschau der Rassekaninchenzüchter Ried-Bergstraße.

Angeschlossen war die Vereinsschau des H18. Außerdem war der Großsilberclub mit seiner Clubschau dabei. Vom H18 wurden später sieben Kreismeister geehrt.

Schwieriges Zuchtjahr

"Insgesamt werden heute 210 Tiere ausgestellt", erzählte Vorstandsmitglied Siegbert Debus. Das sei von der Menge her etwas weniger als sonst. Meist hätten in Bürstadt um die 300 Tiere präsentiert werden können. Doch das Zuchtjahr 2013 sei nicht das Beste gewesen. Dieser Einschätzung stimmte der erste Kreisvorsitzende Karl Freudl zu. "Es gab wirklich viele Verluste bei der Nachzucht", so Debus. Das hätten die Züchter so auch noch nie erlebt. Die Tiere auf den Schauen seien aber sehr gut. Dies unterstrichen auch die Preisrichter in ihren Urteilen. "Sie haben streng, aber objektiv gewertet, so soll es sein", meinte dazu Debus. Auch der Kreisvorsitzende Karl Freudl und die Kreisehrenvorsitzende Maria Gerhardt schauten sich die ausgestellten Tiere genau an.

Die Kreisschau stelle den Höhepunkt des abgelaufenen Züchterjahres dar, meinte H18-Vorsitzender Debus. In dem Wettbewerb soll ein Überblick der züchterischen Arbeiten vermittelt werden. Die Ergebnisse bei der Bewertung seien der Gradmesser des Zuchtstandes in den einzelnen Rassen und böten wichtige Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung, machte der Vorsitzende deutlich. Zwei Tage lang dauerte die Schau, als Ausstellungsleiter agierte Donald Peikl. Er sah in der Ausübung des Hobbys eine Verbindung zur Natur und einen Ausgleich zu den Anspannungen und Belastungen des Alltages. str

 

Insgesamt 210 Tiere zeigen die Züchter aus Bürstadt und dem Kreis. Auch der Großsilberclub stellt aus. Mit dabei Willi Rebmann (links) und Rolf Meyer (rechts) mit ihren Hellen Großsilber Hasen.

 

Zuchtmeister

Kreismeister vom H 18: Ludwig Karb, Rico Meyer, Marc Jizba, Wilfried Keil, Toni Levasier, Mario Goll.

Sieger der Schau: Werner Wötzel mit brauen Lothringer und Franz Hofmann mit Gelb-Rexe.

Beste Zuchtgruppe: Konrad Hrdina.

Vereinskreismeister: H 18 belegt den zweiten Rang. str

 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 11.12.2013

 

 



 

 

Bürstädter Zeitung vom 02.07.2013

 

Traditionell gut

02.07.2013 - BÜRSTADT

SOMMERFEST Kaninchenzuchtverein H-18 Bürstadt sorgt für gute Stimmung

(jaa). Traditionen müssen bewahrt werden – am Wochenende lud der Kaninchenzuchtverein H-18 Bürstadt deshalb zum alljährlichen Sommerfest auf dem vereinseigenen Gelände in der Hassellache ein. Neben Vereinsmitgliedern, Gönnern und Freunden ließ es sich auch die „Bürstädter Prominenz“ nicht nehmen, einen Blick auf die wunderschön gepflegte Grünanlage und die dortigen Festlichkeiten zu erhaschen.

„Etwa 30 Mal haben wir unser Fest nun schon veranstaltet“, berichtet Kassierer Siegbert Debus gleich zu Beginn. Es findet sowohl samstags als auch sonntags statt. Das sei schon immer so gewesen – eine jahrelange Tradition, an der der Verein festhalte, erklärt Debus. Meist herrsche am Sonntag ein wenig mehr Betrieb als am Tag zuvor. „Der Samstag dient so ein bisschen als Anlauf. Er ist mehr für die Helfer gedacht, so dass sie zusammen sitzen und ein Schwätzchen halten können“, gibt der ehemalige Vorsitzende zu. Ursprünglich war das Sommerfest eine Werbeschau gewesen. Mittlerweile stelle der Verein jedoch aufgrund des großen Aufwandes und der für gewöhnlich herrschenden Hitze, die den Kaninchen nicht gut tue, keine Tiere mehr aus.

Während des Festes besteht natürlich weiterhin die Möglichkeit, die Tiere in ihren Zuchthäusern zu bestaunen. „Wenn ein Kind ein Häschen sehen möchte, ist das selbstverständlich kein Problem“, stellt Debus sofort klar. Gewiss gibt es auf dem Sommerfest des etwa 100 Mitglieder starken Vereins nicht nur Häschen und eine idyllische Umgebung zu erkunden. Nein, auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

„Es gibt unter anderem unsere traditionellen Steaks, Bratwürste, Pommes und, nicht zu vergessen, deftige Hausmacher Wurst sowie Gyros mit Zaziki“, verrät der Kassierer stolz. Selbst an einen leckeren Nachtisch hat der Verein gedacht. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen lässt es sich auf einer der gemütlichen Sitzgelegenheiten überaus gut entspannen. „Den Kuchen haben unsere Frauen gemacht“, verkündet Debus.

Selbstverständlich hatte der Verein auch an seine kleinen Besucher gedacht: „Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg, außerdem können sie auf dem Gelände toben und den Rasen für Fußballspiele nutzen, das macht uns nichts aus“, erzählt der sympathische Kassierer weiter. Lediglich für die musikalische Unterhaltung konnte in diesem Jahr nicht gesorgt werden. Im Jahr zuvor hätten sich ältere Vereinsmitglieder über die zu laute Musik beklagt. Sie hätten sich kaum noch verstehen können, erklärt Debus gelassen. Schließlich scheinen die Besucher die fehlende Musik überhaupt nicht zu bemerken, der Stimmung tut es jedenfalls keinerlei Abbruch. Bei einem kühlen Bier genießen die ersten Besucher die Atmosphäre des Vereins. Diese Atmosphäre wollten sich natürlich auch die Politiker der Stadt nicht entgehen lassen. „Herr Klee war schon hier, Alfons Haag ist sowieso Stammgast bei uns, und die neue Bürgermeisterin, Bärbel Schader sowie weitere Kommunalpolitiker planen auch zu kommen“, freut sich Debus. Im Großen und Ganzen seien das Sommerfest und die damit verbundenen Vorbereitungen reibungslos verlaufen. „Im Vorfeld wird zwar immer viel gemeckert, aber am Ende passt dann alles und wir haben die Sache im Griff“, so der Kassierer. Dieser Meinung schließt sich der Erste Vorsitzende Sven Debus an: „Schön, dass alles so gut geklappt hat und das Wetter gehalten hat.“ Falls etwas von den Einnahmen des Festes übrig bleiben sollte, so wolle es der Kaninchenzuchtverein für eine neue Bestuhlung der Vereinshalle nutzen, berichtet der frisch gebackene Vorsitzende abschließend.

 

Ohne Helfer wäre solch ein Fest undenkbar. Sie packen mit an, wo es gerade nötig ist.

Für die Kinder sind die Kaninchen natürlich die ganz besondere Attraktion des Sommerfestes.
Fotos: AfP Asel

Bürstädter Zeitung vom 02.07.2013

 



 

Bürstädter Zeitung vom 28.03.2013

 

Werner Wötzel wehrt sich

28.03.2013 - BÜRSTADT

(red). Wie wir bereits berichtet haben, gab es auf der Jahreshauptversammlung des Kaninchenzuchtvereins H 18 reichlich Zündstoff. Der ehemalige Vorsitzende Donald Peikl hatte gegen die Arbeit von Werner Wötzel als Zuchtwerbewart protestiert und war von weiteren Vereinskameraden unterstützt worden.

Nun spricht Werner Wötzel: „Fälschlicherweise steht in dem Bericht, dass ich nochmals eine Chance zur Vereinarbeit bekomme. Richtig ist aber, das keiner meiner Zuchtkollegen in Bürstadt meine Fachkompetenz zu schätzen weiß.

Und ich ihnen nochmals eine Chance gebe, um von meiner Zuchterfahrung zu lernen und auch meinen Ratschlag anzunehmen“, so das Vereinsmitglied, das ergänzt: „Leider bin ich kein Preisrichter und auch einer der jüngsten Kaninchenzüchter im Verein. Deshalb habe ich einen schweren Stand, die älteren Züchter zum Zuchterfolg zu führen.“

Bürstädter Zeitung vom 28.03.2013

 



 

Bürstädter Zeitung vom 26.03.2013

 

Was macht ein Tätomeister?

26.03.2013 - BÜRSTADT

ZUCHT Was sich hinter den Namen verbirgt

(nbl). Am Sonntag standen beim Kaninchenzuchtverein H 18 (KZV) in Bürstadt die Jahreshauptversammlung und vor allem einige Wahlen an. Und spezielle Vereine haben meist auch spezielle Ämter zu vergeben, so auch der KZV. Kassenwart und Schriftführer ist ja klar, doch was machen eigentlich der Tätomeister, Zuchtbuchführer oder Zuchtwerbewart?

Mario Goll ist der Tätomeister im und um das Hasenheim und was sich hinter seinem Namen verbirgt, lässt sich leicht erklären, denn die Anrede kommt tatsächlich vom Verb „tätowieren“. Jedes Kaninchen des KZV bekommt eine eigene Nummer und diese schreibt Goll dann jedem Tier hinter die Ohren, um zu vermeiden, dass Verwirrung entsteht.

Damit es nicht zu einem Durcheinander kommt gibt es außerdem einen sogenannten Zuchtbuchführer, der dank seines Zuchtbuchs genau Bescheid weiß, wie viele Kaninchen derzeit auf dem Gelände des KZV leben und welcher Rasse sie angehören. Derzeit sorgt Rico Meyer für Ordnung unter den 213 Kaninchen aus 16 unterschiedlichen Rassen.

Für viel Wirbel sorgte am Sonntag Werner Wötzel. Einige Vereinskollegen warfen ihm vor, er würde sein Amt als Zuchtwerbewart nicht mit ausreichendem Ansporn ausführen. „Der Zuchtwerbewart sollte jemand sein, der gute Fachkenntnisse in Sachen Kaninchenzucht besitzt und die anderen Züchter somit beispielsweise zu den verschiedenen Rassen beraten kann“, erklärt Yvonne Wötzel, die Schriftführerin des KZV. Dass er diesen Anforderungen seiner Vereinsmitglieder gerecht wird und der richtige für sein Amt ist, kann Werner Wötzel im kommenden Jahr nun erneut beweisen.

 

Bürstädter Zeitung vom 26.03.2013

 



 

Bürstädter Zeitung vom 26.03.2013

 

 

Viel Zündstoff im Hasenheim

26.03.2013 - BÜRSTADT

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Sven Debus neuer Vorsitzende des KZV H 18 / „Wie Kinder im Kindergarten“

(nbl). „Arbeitet miteinander, nicht gegeneinander“, ermahnte Donald Peikl seine Vereinskollegen zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kaninchenzuchtvereins H 18 Bürstadt. Warum er diesen Worten so viel Nachdruck verlieh, sollte sich im Laufe der Veranstaltung herausstellen. Nach fast zwei Stunden gab es im vereinseigenen Hasenheim in der Hassellache viele verärgerte Gesichter und einen neuen Vorsitzenden.

Zuvor eröffnete jedoch der bisherige Vorsitzende Donald Peikl die Veranstaltung und blickte auf ein „reichhaltiges Jahr mit vielen tollen Aktivitäten“ zurück. Es folgte ein Dankeschön an alle Mitglieder und Helfer, insbesondere für den Einsatz bei der Feier zum 100-jährigen Jubiläum des Vereins. „Es war eine tolle Veranstaltung die bei allen gut ankam“, freute sich Peikl. Dass der geplante Ausflug nach Schottland aufgrund von mangelndem Interesse ausfiel, sei eine Tatsache, die er bedauerte. „Dafür hatten wir ein schönes Jahresende mit einer guten Silvesterparty.“

Anschließend sprach er Kritik an einige Vereinskollegen aus: „Mit den Aktivitäten in Sachen Vereinsheim bin ich unzufrieden. Es wäre schön, wenn sich alle Vereinsmitglieder beteiligen würden und nicht immer dieselben.“ Schließlich gehöre die Anlage nicht nur dem Vorstand, sondern allen Mitgliedern.

Kassenwart Siegbert Debus erklärte, der Verein habe im vergangenen Jahr rund 3 000 Euro Gewinn gemacht und befand, dass „gut gewirtschaftet“ worden war. Donald Peikl, der gemeinsam mit Rico Meyer das Zuchtbuch führt, bedauerte, dass im vergangenen Jahr mit 213 Tieren aus 16 Rassen 55 weniger als in 2011 neu eingetragen wurden. Tätomeister Mario Goll fasste sich kurz und meinte nur, es habe keine Probleme gegeben. Zuchtwerbewart Werner Wötzel hatte ähnlich wenig zu sagen, was Vereinschef Donald Peikl jedoch gegen den Strich ging. Er meinte, Wötzel hätte sein Amt nicht ernst genug genommen und würde zu wenig Einsatz zeigen und brachte dies emotional zum Ausdruck. Der Zuchtwerbewart reagierte dementsprechend.

Heim- und Inventarverwalter Wilfried Keil entschuldigte sich dafür, dass er bei seinem Amt aus gesundheitlichen Gründen keinen vollen Einsatz zeigen konnte. Umso mehr war er froh über die tatkräftige Hilfe von Vereinskumpane Hubert Goll. Zuletzt waren die Kassenprüfer dran, die nichts zu bemängeln hatten. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Yvonne Wötzel stellte den Antrag, die Jahreshauptversammlung im kommenden Jahr bereits im Januar abzuhalten. „Dann könnte wir die Faschingsveranstaltungen mit mehr Vorlaufzeit planen“, meinte die Schriftführerin. Da einige Vereinskollegen jedoch Bedenken äußerten, ob die Kasse in so kurzer Zeit abgerechnet werden könne, beschloss Donald Peikl, dass die Entscheidung erst in der nächsten Vorstandssitzung getroffen werden sollte. Ein weiterer Antrag kam von Hubert Goll, der aufwarf, Donald Peikl zum Ehrenvorsitzenden zu wählen. Dieser Vorschlag stieß jedoch bei vielen Vereinsmitgliedern auf Protest, weshalb auch diesem Antrag vorerst nicht stattgegeben wurde.

Anschließend standen einige Wahlen an. Sven Debus setzte sich mit 17 zu zehn Stimmen gegen Hubert Goll durch und ist fortan der Erste Vorsitzende des Vereins. Da Donald Peikl eigentlich bereits ein Jahr zuvor zurücktreten wollte und sein Amt – da sich sonst niemand meldete – nur um ein Jahr verlängerte, muss sich Sven Debus anstatt in zwei Jahren bereits im nächsten Jahr der Wiederwahl stellen. Joachim Huy wurde in seinem Amt als Zweiter Vorsitzender bestätigt und auch Siegbert Debus ist für zwei weitere Jahre Kassenwart. Richtig hitzig wurde die Diskussion bei der Wahl des Zuchtwerbewartes. Peikl hatte bereits gegen die Arbeit von Werner Wötzel protestiert und nun unterstützten ihn zahlreiche weitere Vereinskameraden, so dass Kassenführer Debus in die Diskussion eingreifen musste. „Das kann es nicht sein“, beschwerte er sich. Das Vereinsklima habe sich in den letzten Jahren zu stark negativ verändert. „Hier benehmen sich manche wie Kinder im Kindergarten“, zeigte sich Debus weiter erbost.

Am Ende entschied man sich, Wötzel nochmals eine Chance zu geben und so wurde er ebenfalls in seinem Amt bestätigt. Abschließend standen das Amt des stellvertretenden Kassenprüfers (Daniel Ludwig) und des Jugendleiters (Siegbert Debus) zur Wahl.

Das letzte Wort hatte der neue Vereinschef Sven Debus. „Ich bin schon hier, seit ich ein kleiner Junge bin und freue mich nun auf mein Amt“, bedankte er sich bei seinen Wählern und sprach ebenfalls eine Bitte aus. „Das Vereinsleben soll Spaß machen, Krach haben kann man auf der Arbeit und nicht hier. Ich hoffe, das wird besser.“ .

 

Foto: AfP Asel

Dicke Luft herrschte bei der Jahreshauptversammlung des Kaninchenzuchtvereins H 18. Am Ende beruhigten sich aber die Gemüter.

Bürstädter Zeitung vom 26.03.2013

 

 



 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 02.01.2013

 

Kaninchenzuchtverein H18: 

Zum 100. Geburtstag gibt’s einen rauschenden Silvesterball / Travestieshow und Sängerin Raffaella

Hasenheim ist proppenvoll

Von unserer Mitarbeiterin Stefanie Reis

Bürstadt. "Bei den Hasen ist immer was los", grinst Donald Peikl, Vorsitzender des Kaninchenzuchtvereins H 18 Bürstadt, und freut sich, dass der große Silvesterball des Vereins so gut angenommen wird. Die Hasenzüchter feiern in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag und haben groß aufgefahren, auch zum Jahreswechsel. Da verwandelte sich das Vereinsheim in einen Ballsaal und auf der Bühne heizte die temperamentvolle Sängerin Raffaella ein, die von ihrer "Kollegin" Céline Bouvier und deren Travestieshow unterstützt wurde.

In kleinerem Rahmen, verrät der Vorsitzende, habe der Verein natürlich schon immer mal Silvester im Hasenheim gefeiert. Aber diesmal laufe das auf einer ganz "professionellen Schiene" - und vor allem mit Livemusik, Büfett und vielem mehr.

Wobei auch diese Veranstaltung natürlich von vielen Helfern getragen werden muss. "Ist natürlich nicht so einfach, zu einem solchen Termin tatkräftige Unterstützung zu finden. Aber der harte Kern ist beim Helfen wieder dabei, und somit läuft auch alles rund", erzählte Peikl.

Über hundert Gäste haben sich zum Silvesterball eingefunden. Und der Vorsitzende berichtete, dass es noch mehr Anfragen gegeben habe - vor allem auch, weil die Vereine in der Region nur noch selten Silvesterbälle ausrichten würden. Damit sei das schon etwas Besonderes. "Aber mehr haben ins Hasenheim nicht reingepasst. Und ich denke, so ist das jetzt auch gut, genug Platz für alle, und die Stimmung passt", meinte Peikl, dem auch aufgefallen war, dass nicht nur Gäste aus Bürstadt und Umgebung die Einladung annahmen. Auch über 40 Fans der Sängerin Raffaella kamen nach Bürstadt gereist. Und sie stammten eher aus der Gegend Heidelberg, Darmstadt und Karlsruhe.

Natürlich kannten sie das Showprogramm ihrer Lieblingssängerin und das war tatsächlich auch verlockend. Denn wenn die quirlige Raffaella ihre Stimme erhebt und auf der Bühne loslegt, dann ist gute Laune und Stimmung garantiert, vor allem auch Tanzen. "Wir haben eine Tanzfläche und die wird sicherlich auch voll werden", war sich der Vorsitzende schon zu Beginn sicher. Schließlich hat Raffaella bei den Hasenfreunden schon einmal auf der Bühne gestanden und alle mitgerissen. Und da das damals so gut ankam, haben sie die Sängerin gleich noch für Silvester gebucht.

Diese brachte an diesem Abend noch ihre "Freundin" Céline Bouvier mit. Beide eroberten abwechselnd die Bühne, die eine war diesmal mehr für die Musik zuständig, die andere mit ihrer Travestieshow für bissigen Witz und Spaß. Aber die beiden sangen auch zusammen im Duett. Céline hatte eigens "Koffer voll mit Kleidern" mitgebracht, die sie funkelnd, glitzernd und schrill präsentiert. Hauptakteurin war natürlich Raffaella, bei der schnell der Funke zum Publikum übersprang. Und so knallten nicht erst um Mitternacht die Korken im Hasenheim.

Céline Bouvier (links) sorgt mit ihrer Travestieshow für bissigen Witz, Raffaella reißt ihr Publikum im Hasenheim mit ihrem Gesang von den Sitzplätzen.       Foto : © str

 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 02.01.2013



 

Bürstädter Zeitung vom 14.12.2012

 

Silvesterball in der Hassellache

14.12.2012 - BÜRSTADT

(reb). Wohin an Silvester? Diese Frage stellt sich jedes Jahr aufs Neue. In diesem Dezember haben die Bürstädter die Möglichkeit, bei einem Silvesterball in der Hassellache zu feiern. Ausrichter ist der Kaninchenzuchtverein H 18.

„Wir haben ein Showprogramm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann“, sagt Mitorganisator Joachim Huy. Nach dem Sektempfang gibt es warmes und kaltes Büfett, darunter eine Fisch- und Käseplatte. Sängerin Raffaela wird den Abend begleiten und durchs Programm führen, auch ein Auftritt von Travestiekünstlerin Celine ist fest eingeplant.

Im Gesamtpreis von 58 Euro sind Büfett, Sektempfang, Mitternachtssekt und Show enthalten. Getränke müssen separat bezahlt werden. Beginn der Veranstaltung im Vereinsheim des Kaninchenzuchtvereins H 18 ist um 20 Uhr, Einlass um 19 Uhr.

„Es ist das erste Mal, dass wir ein Silvesterball in dieser Form veranstalten“, sagt Joachim Huy, dem schon zahlreiche Anmeldungen vorliegen. Karten gibt es beim Vorsitzenden Donal Peikl und Telefon 01 73/ 2 01 17 65.

Bürstädter Zeitung vom 14.12.2012

 



 

© Südhessen Morgen, Dienstag, 04.12.2012

Kaninchenzüchter: Kreisschau in Bürstadt mit Auszeichnungen

Fürs Ehrenamt gewürdigt

Die Geehrten des Kreisverbands mit Landrat Matthias Wilkes (links), Schirmherr und Bürgermeister Alfons Haag (rechts) 

sowie  H 18-Vorsitzendem Donald Peikl.

Foto:      -© zesa

Bürstadt. "Sie üben ein ganz besonderes Ehrenamt aus", lobte Landrat Matthias Wilkes die anwesenden Kaninchenzüchter aus dem Kreis Bergstraße. Er schüttelte viele Hände und teilte an besonders verdiente Züchter und "wichtige Menschen im Hintergrund" Buchgeschenke aus. "Oft hält ein verdienter Mann, oder eine verdiente Frau eine Gemeinschaft zusammen", unterstrich er die Wertschätzung fürs Ehrenamt.

Landtagsabgeordneter Alexander Bauer (CDU) und Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Alfons Haag, pflichteten Wilkes bei. Zudem hatten sie für alle Geehrten ein persönliches, anerkennendes Wort beim Händedruck parat.

Anlass der Ehrungen im großen Rahmen war die Eröffnung der Kreis-Kaninchenschau beim Kaninchenzuchtverein H 18. Unter anderem erhielten vom Bürstädter Verein Ingo Baierle und Sven Debus die Ehrennadel des Landesverbandes in Silber. "Eine Kreisschau gibt es jedes Jahr, 2012 fällt sie mit unserem 100. Vereinsjubiläum zusammen", sagte Vereinsrechner Siegbert Debus stolz. Deshalb waren auch zahlreiche Politiker sowie der Vorsitzende des Kreisverbands Karl Freudl nach Bürstadt gekommen. Gemeinsam mit Vereinschef Donald Peikl und Maria Gerhardt, eine der wenigen Züchterinnen und Ehrenvorsitzende der Kreisfrauengruppe, drehten sie eine Runde von Käfig zu Käfig.

Insgesamt 54 Aussteller hatten 248 Tiere aus zirka 30 unterschiedlichen Rassen mit verschiedenen Farbschlägen ausgestellt. Die Wertungsrichter Karin Werner, Fritz Völker und Johann Laufer sowie Obmann Günter Möller bewerteten unter anderem Fell, Augen und Ohren der Tiere.

Erst, wenn möglichst viele der Kriterien passen, gibt es Noten bis 97 Punkte - die Bestbewertung mit dem Titel "vorzüglich". Diesmal wurde neunmal die Höchstwertung für Kaninchen "Kleinsilber hell" und kastanienbraune Lothringer sowie für schwarze oder havannafarbige Lohe und Weiß- oder Schwarz-Rexe vergeben.

Die beste Zuchtgruppe stellte Willi Rebmann vor. Seine Tiere erbrachten in der Bewertung insgesamt 386,5 Punkte. Den kreisbesten Rammler züchtete Yvonne Keil, die kreisbeste Häsin kommt aus dem Stall von Norbert Knopf.

Das Publikum schaute sich vor allem am zweiten Tag der Ausstellung um. "Die Leute kommen immer gern hierher und lassen die Küche zu Hause kalt", sagte Siegbert Debus. Und weil es auch noch leckeren Kuchen gab, blieben die meisten bis zum Nachmittag. Vereinskreismeister wurde der Gastgeber H 18 Bürstadt. Zucht-Kreismeister wurden die Züchtergemeinschaft Heß, Willi Rebmann, Franziska Michel, Norbert Knopf, Marc Jizba, Franz Hofmann, Konrad Hrdina, Hans-Josef Keil, Yvonne Keil, Hermann Schmitt, Heike Hofmann, Simon Gerig, Lilo Hörner, Anna Katharine Freudl, Rosemarie Levasier, Toni Levasier, Carolin Drescher, Frank Süßmuth, Rainer Drescher, Mario Goll und Nina Hofmann. zesa

Foto :   picasa

© Südhessen Morgen, Dienstag, 04.12.2012

 



 

Bürstädter Zeitung vom 4.12.2012

 

Kreismeistertitel bleibt hier

04.12.2012 - BÜRSTADT

KREIS-KANINCHENSCHAU Zweitägige Großveranstaltung im Hasenheim H18

(wolf). Eine wahre Mammutaufgabe hatten die Vereinsmitglieder des Kaninchenzuchtvereins H 18 am vergangenen Wochenende übernommen und die zweitägige Kreis-Kaninchenschau in ihrem Vereinsheim ausgerichtet. Das rund 20-köpfige Organisationsteam junger und engagierter Mithelfer des H 18 mit Ausstellungsleiter Donald Peikl an der Spitze hatte alle organisierten Züchter des Kreises Bergstraße in die Hassellache eingeladen, und rund 250 Tiere stellten sich heuer in den verschiedenen Rasseklassen dem Urteil der Wertungsrichter Günter Möller, Fritz Völker, Johann Laufer und Karin Werner.

In jeder Wertungsklasse wurde im Verlaufe des Samstagnachmittags jedes Tier genau beurteilt und entsprechend den Verbandsvorgaben bewertet, bevor dann entsprechende Pokale und gestiftete Ehrenpreise an die Erstplatzierten vergeben werden konnten. Den Sonderpreis für das beste Siegertier der Schau konnte Yvonne Keil aus Schlierbach entgegennehmen, die beste Zuchtgruppe kam von Willi Rebmann aus Heppenheim, die Liste der Klassen-Kreismeister wurde angeführt von der Zuchtgemeinschaft Heß aus Groß-Rohrheim. Besonders umkämpft war auch in 2012 wieder die Krone des Vereinskreismeisters. Während noch im vergangenen Jahr die Trophäe mit einem halben Wertungspunkt Vorsprung nach Rimbach in den Odenwald ging, konnten die Bürstädter in diesem Jahr den Spieß herumdrehen und den Siegerpokal der Vereine ergattern.

Der Höhepunkt des zweiten Tages war natürlich die Vergabe der einzelnen Medaillen an die erfolgreichen Rammler und deren Züchter. Nach einer beschaulichen Weihnachtsfeier am vorhergehenden Samstagabend, an der sich Donald Peikl vor allem bei der aktiven Frauengruppe für ihr andauerndes Engagement zum Wohl des Vereins bedankte, konnte der rührige „Vereinsmacher“ am frühen Sonntagvormittag zur Frühschoppenzeit viele Mitglieder und Freunde des H 18 im proppenvollen Vereinsheim begrüßen. Neben dem Kreisvorsitzenden der Kaninchenzüchter Karl Freudl, neben Landrat Mattias Wilkes, dem Landtagsabgeordneten Alexander Bauer, der Stadtverordnetenvorsteherin Bärbel Schader, dem örtlichen SPD-Vorsitzenden Daniel Ludwig und dem unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Udo Bauer freute sich Peikl vor allem über die Anwesenheit von Alfons Haag. Der Bürgermeister, der sich derzeit auf seiner offiziellen „Abschiedstournee durch die Vereine“ als Stadtoberhaupt befindet, betonte in seinem Grußwort den Stellenwert der Kreisschau als alljährlichem Höhepunkt im Kalender eines jeden Rassekaninchenzüchters. Haag versprach „seinen Freunden“ vom H18, auch im Ruhestand - als Privatmann sozusagen - gerne wieder bei einem der nächsten Frühschoppen mit von der Partie zu sein. Spätestens aber im Dezember 2013, bei der nächsten Kreis-Kaninchenschau. Denn auch die Ausrichtung dieser kreisweiten Veranstaltung hat schon jetzt wieder das professionell arbeitende Vereinsteam der Bürstädter Kaninchenzüchter übernommen - getreu dem Motto von Donald Peikl: „Bürstadt ist und bleibt die Hochburg der Kaninchenzucht im gesamten Kreis Bergstraße.“

Der Kaninchenzuchtverein H 18 hat am Wochenende zur Kreis-Kaninchenschau eingeladen.

Foto: AfP Asel

 

 

Im Rahmen der Preisverleihungen für die erfolgreichen Züchter wurden am Sonntagvormittag auch zwei verdiente Mitglieder des 

H 18 für ihr jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet. 

Ingo Baile und Sven Debus erhielten zum Dank für ihre 25-jährige Treue zum Verein eine silberne Ehrennadel, 

die entsprechende Urkunde und bekamen von Landrat Matthias Wilkes jeweils das „Buch der Bergstraße“ überreicht - 

und durften sich zusätzlich über den lang anhaltenden und anerkennenden Applaus aller Anwesenden freuen.

 

Bürstädter Zeitung vom 4.12.2012

 



 

© Südhessen Morgen, Montag, 15.10.2012

 

Jubiläum: Der Bürstadter Kaninchenzuchtverein H18 feiert sein 100-jähriges Bestehen im Vereinsheim in der Hassellache

Ein Ständchen zum Geburtstag

 

Von unserer Mitarbeiterin Jutta Fellbaum

Bürstadt. Der Kaninchenzuchtverein H18 feierte in seiner neu renovierten Ausstellungshalle mit vielen Gästen, Mitgliedern, Freunden und Gönnern sein 100-jähriges Bestehen. In seiner Laudatio berichtete Erster Stadtrat und Schirmherr, Walter Wiedemann, von der Entstehungsgeschichte des Vereins, der stets zuversichtlich in die Zukunft geschaut habe.

Trotz zweier Weltkriege und vieler Arbeitsstunden, die die Mitglieder beim Bau der Zuchtanlagen und den Vereinshäusern am Weiher und in der Hassellache geleistet hatten, habe der Verein stets zusammengehalten und Erfolge in der Zucht gefeiert. "Die Kleintierzucht hatte und hat in unserer Heimatstadt einen hohen Stellenwert, " machte er deutlich. Nicht nur die Freude am Tier bringe die Menschen zusammen, sondern auch die Pflege der jeweiligen Rassen stünden bis heute auf der Agenda des Vereins.

Wiedemann berichtete von schwierigen Zeiten und von zahlreichen engagierten Vorsitzenden. Er hob aber auch die geleistete Arbeit der Frauengruppe hervor, die sich mittlerweile aufgelöst hat. Dass die Damen aber auch heute noch unverzichtbar sind, stellten sie mit der Zubereitung eines leckeren Büfetts unter Beweis.

Im Beisein von Landrat Matthias Wilkes, den Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister (CDU) und Christine Lambrecht (SPD), Bürgermeister Alfons Haag und vielen Vereinsvertretern, begrüßte Vorsitzender Donald Peigl die Versammelten. Bärbel Schader sagte, dass die "alten Hasen" gut aufgestellt seien. Sie lobte die erfolgreiche Jugendarbeit und nannte die Anlage "fantastisch". Alexander Bauer hatte sich bezüglich der Kaninchen in Brehms Tierleben schlaugemacht. "Kaninchen sind ungleich verschmitzter als Hasen", erklärte er.

Zuschuss für Vereinskasse

Dr. Michael Meister übergab im Namen des Landes Hessen nicht nur einen finanziellen Zuschuss für die Vereinskasse, die durch die Sanierung der Toiletten zuletzt etwas gelitten hatte, sondern auch einen Stich des Klosters in Lorsch. Die "positive Ausrichtung des Vereins" hob Christine Lambrecht hervor. Viel mehr als ein Hobby nannte sie das tägliche Kümmern um die Tiere. "Das ist eine nicht enden wollende Aufgabe."

Eine lange Schlange von Vereins-Gratulanten aus Bürstadt und der Umgebung, aber auch die Vertreter der Kleintierzüchter aus Glauchau und Nittenau, hatten nicht nur ehrende Worte für den Jubelverein übrig: Sie übergaben auch Plaketten, Teller und Pokale, die das Vereinsheim in Zukunft schmücken werden.

Durch das Programm führte dann Joachim Huy, der zweite Vorsitzende des Vereins. Er begrüßte auch die Sänger der MGV Sängerlust, die auf der Bühne musikalische Glückwünsche überbrachten. Unter der Leitung von Peter Schnur lockerten sie die Redebeiträge auf.

Den Auftakt in den gesellschaftlichen Teil übernahm die Garde des Heimat- und Carnevalvereins. Temperamentvoll überbrachten sie die tänzerischen Glückwünsche. Ohne Zugabe durften sie nicht gehen. Zu späterer Stunden übernahm die Mannheimer Sängerin Raffaella das Kommando. Sie hatte zudem befreundete Künstler mitgebracht. Die überzeugten mit einer südamerikanischen Samba-Showeinlage und rissen damit nicht nur gestandene Züchter von den Stühlen, sondern begeisterten auch die zahlreichen Gratulanten.

 

© Südhessen Morgen, Montag, 15.10.2012

 



 

Bürstädter Zeitung vom 15.10.2012

Mehr als ein Hobby: H18 feiert 100-jähriges Bestehen in Bürstadt

15.10.2012 - BÜRSTADT

Von Anja-Meike Müller

JUBILÄUM Kaninchenzuchtverein H18 Bürstadt feiert 100-jähriges Bestehen

Einen Verein zu gründen, ist eine Sache. Ihn am Leben zu erhalten, eine ganz andere. Der Kaninchenzuchtverein H18 Bürstadt hat es geschafft. Nicht immer ging man dabei durch einfache Zeiten. Doch mit viel Herzblut und Engagement ist es gelungen, den Verein immer wieder mit Leben zu füllen. Am Samstagabend richtete der Kaninchenzuchtverein seine 100-Jahr-Feier im Vereinsheim der Hassellache aus.

Nicht jedem Verein ist es vergönnt, auf eine 100-jährige Tradition zurückblicken zu können. Dieses Bestehen des Kaninchenzuchtvereins H18 wurde daher ausgiebig und würdig gefeiert. Rund 250 geladene Gäste kamen, darunter auch viele Ehrengäste mit Rang und Namen aus der lokalen und regionalen Politik: Dr. Michael Meister, Mitglied des Deutschen Bundestags, Christine Lambrecht, Bundestagsabgeordnete, und Landrat Matthias Wilkes beispielsweise; daneben Bürgermeister Alfons Haag sowie Walter Wiedemann, Erster Stadtrat und Schirmherr der Jubiläumsveranstaltung - um nur einige zu nennen.

Ein reichhaltiges Büfett, um das sich die Frauengruppe des Vereins gekümmert hatte, diente als Auftaktstärkung, bevor es um 20 Uhr mit dem Festakt losging. Donald Peikl, Erster Vorsitzender des Kaninchenzuchtvereins, begrüßte die anwesenden Gäste und erteilte dann das Wort an den Zweiten Vorsitzenden Joachim Huy, der den Abend über durchs Programm führte.

Nach einer musikalischen Einlage des Männerchors des MGV Bürstadt unter Leitung von Peter Schnur hielt Walter Wiedemann seine Laudatio: „Ein Jubiläum bietet immer wieder Gelegenheit, in Freude und Dankbarkeit auf das Erreichte zurückzublicken, aber auch in die Zukunft zu schauen, um die Weiterentwicklung des Vereins in den Fokus zu nehmen“, so der Schirmherr in seiner Rede. Immer wieder am Abend war auch der oft fehlende Nachwuchs Thema, der für viele Vereine so wichtig ist. Aber auch das Leben in der Gemeinschaft - beispielsweise in einem Verein - präge die Menschen, so Wiedemann weiter: „Denn neben der Familie bietet die Vereinsfamilie eine gute Möglichkeit, mit anderen Menschen interessante Dinge zu erleben und sich wohlzufühlen.“ Die Vereinsmitglieder verbringen viel Zeit miteinander - auch mit der Züchtung der Tiere. Nur so sei es überhaupt möglich, bei zahlreichen Schauen auf eine Vielfalt und Farbenpracht der Tiere zu blicken.

Der Erste Stadtrat blickte in seiner Laudatio auch auf die geschichtliche Entwicklung der Kaninchen und deren Zucht zurück. Ebenso ließ er die Vereinsgeschichte - nicht immer rosige Zeiten - Revue passieren. Der Schirmherr bedankte sich für das „hervorragende Auftreten“ im Vereinsgeschehen der Stadt und würdigte auch die Jugendarbeit des Vereins.

Stadtverordnetenvorsteherin Bärbel Schader zeigte sich vom „wunderschönen Festambiente der Züchterhalle“ begeistert und erinnerte daran, dass diese auch von vielen Bürstädtern gerne für Feierlichkeiten genutzt werde. „Es ist wichtig, dass der Verein in die Zukunft gehen kann“, betonte Schader. Christine Lambrecht betonte in ihrem Grußwort, dass es bei der Kaninchenzucht nicht nur um sich selbst ginge, sondern auch um andere Lebewesen: „Die Kaninchenzucht ist kein Hobby, man muss sich regelmäßig kümmern, auch am Wochenende - und nicht wie beim Sport vielleicht zweimal die Woche. Das ist ein toller Einsatz.“ Heute sei es nicht mehr selbstverständlich, dass Kinder Umgang mit Tieren haben, so Lambrecht weiter.

„Bereits seit einem Jahr laufen die Vorbereitungen für den heutigen Festakt“, berichtete Siegbert Debus, der Kassierer. Und ein finanzieller Kraftakt sei so eine Feier auch, so Debus weiter. Zu einem solchen Jubiläum gibt es aber auch großzügige Geschenke. So wurden den Abend über diverse Kuverts und Ehrenteller überreicht, aber es sind auch vorab einige elektronische Überweisungen auf das Vereinskonto eingegangen. Viele Institutionen, wie beispielsweise das Land Hessen, aber auch zahlreiche befreundete Vereine gratulierten dem Kaninchenzuchtverein. Von befreundeten Vereinen aus Wittelsheim und Nittenau war eigens eine kleine Abordnung zur Feier erschienen.

Musikalische Liedvorträge des MGV Sängerlust und eine Tanzeinlage der HCV-Garde - übrigens das Gastgeschenk des befreundeten Vereins - rundeten den ersten Teil des Programms ab. Mit Sängerin Raffaella, die eine 45-minütige Performance bot, und einer 15-minütigen Samba-Show einer Tanzgruppe aus Mannheim wurde den Gästen im zweiten Programmteil gut eingeheizt. Im Anschluss sorgte Rolf Schneider mit Tanzmusik für den Ausklang der Feier - die bis in die frühen Morgenstunden dauerte.

 

Fotos: AfP Asel

 

Bürstädter Zeitung vom 15.10.2012

 



 

Bürstädter Zeitung vom 09.07.2012

 

Tradition zieht an

09.07.2012 - BÜRSTADT

BESUCHERMAGNET Kaninchenzuchtverein H18 feiert Sommerfest

(wolf). Reger Betrieb herrschte am Samstag und Sonntag auf dem Vereinsgelände des Kaninchenzuchtvereins H 18 in der Hassellache. Die „Karnickelzüchter“ mit ihrem Ersten Vorsitzenden Siegbert Debus an der Spitze hatten zum traditionellen Sommerfest eingeladen und zahlreiche Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins fanden den Weg zum festlich geschmückten und gemütlichen Vereinsareal an der Bahnlinie.

Am Sonntagmittag gab es ab 12 Uhr keinen freien Platz mehr zu ergattern. Alle Tische und Bänke waren besetzt. Bei angenehmen Sommertemperaturen ließen viele Bürstädter offensichtlich ihre Küche kalt und genossen stattdessen Steaks, Gyros mit Zaziki, Platten mit Hausmacher Wurst und den Service der engagierten Mitglieder.

„Wir haben auch in diesem Jahr wieder eine gut abgemischte Vereinscrew am Start“, freute sich Siegbert Debus über den Einsatz seiner Mitglieder. „So wie im gesamten, derzeit etwa 100 Mitglieder zählenden Verein stimmt auch an diesem Wochenende bei den Aktiven wieder die Mischung zwischen jahrzehntelanger Erfahrung und jugendlichem Elan.“ Neben gutem Essen gab es während der Festtage natürlich auch die Möglichkeit, die Vereinsanlage zu besichtigen und das eine oder andere Langohr zu streicheln. Besonders die jüngsten Besucher waren begeistert von den weichen und flauschigen Kaninchen, und oft war der Satz zu hören: „Mama, so eins will ich auch.“

Schon am Samstagabend zuvor hatten viele Gäste des H18 den Weg zu „ihrem Verein“ gefunden und genossen das gut gekühlte Bier und die abwechslungsreiche musikalische Begleitung von DJ Mario Goll, der mit seinem „Event Team Revolution“ für den guten Ton sorgte. Goll ist selbst als erfolgreicher Nachwuchszüchter im Kaninchenzuchtverein aktiv.

An beiden Festtagen erfreute sich das Sommerfest auch des Besuchs zahlreicher Würdenträger der politischen Gremien. Egal, ob Kreisbeigeordneter, Stadtrat, Bürgermeister, Landtagsabgeordneter oder Bürgermeisterkandidat - alle Volksvertreter ließen sich von den „guten Geistern“ der aufmerksamen Vereinsmannschaft umsorgen und genossen gemeinsam „schöne Stunden beim H 18“ (Zitat).

„Das Fest dient uns in diesem Jahr auch quasi als Generalprobe für unser großes Vereinsjubiläum im Herbst“, verriet Siegbert Debus am Rande der Veranstaltung. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen steht er bereits mitten in den Planungen für die Feier zum 100. Geburtstag des Kaninchenzuchtvereins, die am 13. Oktober in der vereinseigenen Halle ansteht. „Vorab verraten wir nur so viel. Unsere Feier wird kein üblicher Festkommers mit langen Reden. Wir wollen für viel Spaß und gute Unterhaltung an diesem besonderen Abend mit viel guter Musik sorgen.“

 

Der Verein ist bekannt für sein engagiertes Team, das sich immer gut um die Gäste kümmert

Fotos: AfP Asel

Bürstädter Zeitung vom 09.07.2012

 

 



 

© Südhessen Morgen, Dienstag, 10.07.2012

 

Kaninchenzuchtverein: Helfer tischen den Gästen zwei Tage lang auf

Gemütliches Sommerfest

Bürstadt. Auch im 100. Jahr seines Bestehens feierte der Kaninchenzuchtverein H18, der in der Hassellache seine elf Parzellen mit zirka 300 Tieren hat, zwei Tage lang ein Sommerfest.

Dazu hatten die 15 Helfer um Kassierer Siegbert Debus der Freiflächen eine idyllische Sommerfestatmosphäre verliehen. Über Tische und Bänke spannte sich ein Zeltdach, das die Besucher gegen Hitze oder Regenschauer schützen sollte. Aber auch rund um die kleine Rasenfläche gab es im Schatten großer Bäume Sitzmöglichkeiten.

Aus der großen Freilichtküche unter der Pergola lieferten die Helfer frisch gegrillte Steaks an oder verwöhnten mit Gyros und Bratwurst. Dazu reichten sie leckere Pommes frites und frischen Salat. Zum Nachmittag erfreuten selbst gebackene Kuchenspezialitäten die Gaumen der Gäste. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Mitglied Mario Goll.

"Unsere Tiere bleiben wegen der großen Hitze in ihren Ställen", berichtete Siegbert Debus, der ohne die tatkräftige Mitarbeit des Vorsitzenden Donald Peikl auskommen musste. Dieser verbringt mit seiner Familie den Sommerurlaub im Heimatland seiner Frau. Zum Besuch des Sommerfestes hatte sich auch Stadtverordnetenvorsteherin Bärbel Schader angemeldet. Gemeinsam mit Erstem Stadtrat Walter Wiedemann schaute sie zum Mittagessen vorbei.

Ein besonderes Datum steht den Kaninchenzüchtern noch bevor: Zur Feier des 100-jährigen Vereinsbestehens am 13. Oktober lädt der Verein zu Musik und Showprogramm ins Hasenheim. Fell

Unterm Zeltdach ließ es sich gut sitzen: Die Besucher des Sommerfestes genossen die gemütliche Atmosphäre bei den Kaninchenzüchtern.

Foto: Jutta Fellbaum

 

© Südhessen Morgen, Dienstag, 10.07.2012



 

Bürstädter Zeitung vom 27.03.2012

 

180 Tieren eine Heimstätte

27.03.2012 - BÜRSTADT

Von Dr. Helmut Orpel

H18 Kaninchenzuchtverein bestätigt auf Jahreshauptversammlung Donald Peikl im Vorsitz

Der Kaninchenzuchtverein H18 in Bürstadt kann sich sehen lassen. Mit zirka 100 Mitgliedern kann er auf ein stabiles Fundament bauen. Über dreißig von ihnen waren auf der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim anwesend, als es galt, einen neuen Vorstand zu wählen und die Rechenschaftsberichte entgegenzunehmen.

Viele Veranstaltungen haben im zurückliegenden Geschäftsjahr stattgefunden, doch nicht alles, was man sich vorgenommen hatte, ist geglückt. So fällt die Reise nach Schottland, die für Ende März geplant war, ins Wasser. Das Interesse daran war, wie sich durch die mangelnden Voranmeldungen zeigte, wohl doch nicht so groß.

Für dieses Jahr steht noch einiges auf dem Programm. So der Vatertag am 17. Mai, die Werbeschau und das Sommerfest am 7. und 8. Juli sowie die Hundertjahrfeier des Vereins am 13. Oktober dieses Jahres. Auch die Kreis- und Lokalschau, die am 1. und 2. Dezember stattfinden wird, dürfte zu einem Höhepunkt des Vereinslebens werden. Dies sind die Veranstaltungen im Vereinsheim in der Bürstadter Hassellache. Darüber hinaus gibt es im Kreis noch wichtige Veranstaltungen der Kaninchenzüchter. So in Lampertheim und Mörlenbach, wo die Kreisjugend ihre Zuchterfolge am 27. und 28. Oktober vorstellt.

Auch finanziell steht der Verein gut da und von der Rassenvielfalt, die in Bürstadt vorhanden ist, kann mancher andere Verein nur träumen.

Etwa 17 verschieden Rassen werden auf der Zuchtanlage gehalten. Insgesamt sind es ungefähr 180 Tiere, die hier unter optimalen Bedingungen eine Heimstätte haben.

Der Vorsitzende, Donald Peikl, bedankte sich zu Beginn der Jahreshauptversammlung bei den freiwilligen Helfern, die ihm bei der Abwicklung der vielen Aufgaben, die das Vereinsleben mit sich bringt, zur Seite standen. Vor allem die Frauen lobte er in diesem Zusammenhang besonders. Ohne die ehrenamtliche Arbeit bliebe das Vereinsleben auf der Strecke, hob er in seinem Tätigkeitsbericht hervor. Doch bleibt in Bürstadt, wie anderenorts auch, diese ehrenamtliche Arbeit an wenigen hängen. Peikl ist seit 40 Jahren Vereinsmitglied und seit zehn Jahren im Vorstand. Nach einem Schlaganfall hatte er angekündigt, er wolle das Amt des Ersten Vorsitzenden aufgeben, doch es fand sich niemand bereit, ihn zu ersetzen. Unter der Maßgabe, dass er durch jüngere Kräfte Unterstützung bekommt, ließ er sich dann doch noch einmal bewegen, sein Amt weiterzuführen. Janet Heimlich, bisher in der Jugendarbeit aktiv, wurde neu in den Vorstand gewählt und die bisherigen Vorstandsmitglieder Joachim Huy (Zweiter Vorsitzender), Yvonne Wötzel (Schriftführerin) und Siegbert Debus (Kassierer) in ihrem Amt bestätigt.

 

Foto: AfP Asel

Bürstädter Zeitung vom 27.03.2012

 



 

Bürstädter Zeitung vom 06.12.2011

 

Hrdina hat das beste Tier
06.12.2011 - BÜRSTADT

Von Sabine Weidner

KANINCHENZUCHTVEREIN H 18 - 315 Tiere bei der Kreisschau in Bürstadt

„Die Kreisschau war ein voller Erfolg“, bilanzierte Donald Peikl, Vorsitzender des Kaninchenzuchtvereins H 18 Bürstadt am Sonntag. Mitten zwischen Mümmelmännern, Lang- und Kurzohren aller möglichen Rassen und Farben gab es zudem die Möglichkeit für Züchter, Jungtiere zu erwerben. „Einige wurden verkauft.“

Von allen Preisrichtern, die bereits am Samstag ihre wertende Arbeit verrichteten, habe es Lob für die guten Zuchttiere des Bürstädter Vereins und der beteiligten Kreisvereine gegeben. Vier Wertungsrichter waren mit 315 Tieren aus 28 Rassen und 29 Farbschlägen befasst. 48 Aussteller aus Rimbach, Hammelbach, Groß-Rohrheim, Osthofen, Fürth, Mannheim, Lorsch und weiteren Orten brachten ihre Tiere zur Kreisschau. 

Mit im Rennen waren 15 Jugendliche aus dem Kreisgebiet, dabei drei aus dem Verein H18. „Wir haben in diesem Rahmen auch unsere Vereinsmeister gekürt“, sagte Peikl. Zudem wurden die Titel für die Kreis-Vereinsmeister ausgelobt und die neun mit dem Prädikat „vorzüglich“ und 97,0 Punkten beurteilten Tiere honoriert. Das beste männliche Tier der Rasse „Alaska“ stellte Konrad Hrdina mit einer Wertung von 97,0 Punkten für das allgemeine Erscheinungsbild, Körperbau, Fell und noch mehr Details vor. Das beste weibliche Exemplar fand sich in der Rasse „Weißer Wiener“ bei Marc Jizba, der zugleich die beste Zuchtgruppe vorgestellt hatte. 

Am Sonntagmorgen eröffneten Landrat Matthias Wilkes und der Kreisvorsitzende Karl Freudl zusammen mit dem Schirmherrn Daniel Ludwig (SPD-Stadtverbandsvorsitzender) die Kreisschau. Alle Redner hoben den Stellenwert der Kleintierzucht und der Möglichkeit, dadurch Rassen und den direkten Bezug zur Natur zu erhalten, hervor. Daniel Ludwig bezeichnete die Züchter als unverzichtbare Idealisten, die einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Vielfalt leisteten. „Die Zucht bietet vielen Menschen einen Ausgleich zum stressigen Alltag im Beruf“, formulierte der Vereinschef.

Er dankte den zahlreichen Helfern, die für den Verein die Kreisschau auf die Beine stellten. Im gemütlichen Vereinsheim mit dem angrenzenden Ausstellungsraum war an beiden Schautagen Hochbetrieb und jede helfende Hand willkommen. „Wir haben unsere Stammgäste“, freute sich Peikl über den sehr guten Zuspruch. Man schätzt das deftige Essen, das zum Anlass der Ausstellung serviert wird. Besonders erfreute, dass die Freunde aus Wittelsheim im Elsass mit 21 Personen angereist waren. Sie besuchten die Schau, erlebten deren offizielle Eröffnung und blieben zum Mittagessen beim H18-Verein. 

Danach warteten die ebenfalls freundschaftlich verbundenen benachbarten Geflügel- und Farbtaubenzüchter auf die Gäste. Sie richteten am Sonntag ihre Lokalschau aus und unternahmen mit den Freunden einen Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Worms, bevor diese am Abend wieder nach Hause fuhren.

Bei der Kreisschau konnten Züchter ihre Tiere bewerten lassen.        Foto: AfP Asel

 

ERGEBNISSE
Vereinskreismeister in der Reihenfolge 1. bis 8. Platz: H 98 Rimbach, H 73 Lorsch, H 313 Krumbach, H 18 Bürstadt, H 318 Mörlenbach, H 47 Heppenheim, H 41 Groß-Rohrheim, H 311 Mitlechtern. 

Zuchtkreismeister: Willi Rebmann, Franziska Michel, Norbert Knopf, Marc Jizba, Mark Grzegorasczuk, Franz Hofmann, Konrad Hrdina, Wilfried Keil, Heike Hofmann, Hans Gerig, Alexander Heß, Rosemarie Levasier, Toni Levasier, Hans-Jürgen Keil, Karl Freudl, Natascha Keil, Simon Debus, Jessica Peikl, Nina Hofmann, Dennis Drescher, Carolin Drescher, Frank Süßmuth, Rainer Drescher, Donald Peikl, Andreas Schwenzer. 

Vereinsmeister H 18 Bürstadt: Jugend: Jessica Peikl (1. und 2. Platz), Jana Heimlich (3. Platz); Erwachsene: Manfred Jizba (1.), Frank Süßmuth (2.), Simon Debus (3.).

 



 

Bürstädter Zeitung vom 12.07.2011

 

Zwergwidder zum Anfassen: Werbeschau bei H18
12.07.2011 - BÜRSTADT

KANINCHENZUCHTVEREIN H 18 Sommerfest auf Vereinsgelände gut besucht

(wolf). „Die sind ja so süß“, „Haben die aber ein weiches Fell“, oder „Mama, ich will auch so ein Kaninchen“ - so oder ähnlich lauteten die meisten Sätze begeisterter Kinder, die am Sonntag auf dem Vereinsgelände des Kaninchenzuchtvereins H 18 zum ersten Mal ein kleines weißes Nachwuchskarnickel streicheln konnten. Das „Kuschel-Gehege“ war nur eine von vielen Attraktionen des alljährlichen Sommerfestes in der Hassellache. Ein eigespieltes Aktiven-Team von rund 30 Vereinsmitgliedern bewirtete am Samstagnachmittag und am Sonntag aufmerksam und mit viel jugendlichem Elan die zahlreichen Gäste.

Speisen und Getränke zu moderaten Preisen fanden viele Abnehmer. Gyros mit Tsatsiki und gekühltes Bier vom Fass, eine große Auswahl selbst gebackener Kuchen und frische Waffeln sorgten dafür, dass kein Gast hungrig oder durstig nach Hause gehen musste. „Wir sind sehr zufrieden mit den Besucherzahlen“, sagte Siegbert Debus bereits am Sonntagvormittag, als sich die Sitzreihen zum traditionellen Frühschoppen schnell füllten. Viele Vertreter benachbarter und befreundeter Vereine nutzten diesen Zeitpunkt, um den Züchtern vom H 18 einen Besuch abzustatten. 


Kreisschau im Blick

Der langjährige Vorsitzende des Vereins, der aktuell als Kassierer über die Gelder der Kaninchenzüchter wacht, zeigte sich vor allem auch über die Altersstruktur seiner ehrenamtlicher Helfer begeistert. „Wir haben eine erfreulich junge Service-Mannschaft am Start“, freute sich der Festkoordinator. Der derzeit 120 Mitglieder starke Verein H18 verfüge nicht nur über eine gute Infrastruktur mit Vereinsgelände und großer, eigener Ausstellungshalle, die auch von anderen Vereinen mit genutzt werde. Toll sei die aktive Mitarbeit der Jugendgruppe, in der sich aktuell 13 Schülerinnen und Schüler unter Leitung von Jeanette Heimlich engagierten. Auch DJ Mario Goll, der an beiden Veranstaltungstagen mit viel aktueller Musik und entsprechender Beschallungsanlage für den guten Ton sorgte, ist aktives Mitglied der Kaninchenzüchter. 

Neben dem gemütlichen Beisammensein stand auch der Informationsaustausch der einzelnen Züchterkollegen im Mittelpunkt der Gespräche von Tisch zu Tisch. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt konnten von den Fachleuten viele organisatorische Fragen im Hinblick auf die am 3. und 4. Dezember wieder in Bürstadt stattfindende Kreisschau besprochen werden. 

Besonders gut kam bei den zahlreichen Sommerfestbesuchern der Bastelartikel-Stand der Jugendgruppe an, die ihre selbst gefertigten Artikel zum Kauf anboten und damit „gutes Geld für die Jugendkasse machten“. Alle finanziellen Erlöse fließen in die allgemeine Vereins- und Jugendarbeit und dienen nicht zuletzt auch der Erhaltung des weitläufigen Vereinsgeländes und der dortigen Gebäude. 

 

Ansturm auf das „Kuschel-Gehege“: Kinder sind immer wieder begeistert, wenn sie kleine, weiße Nachwuchskarnickel streicheln dürfen - so wie am vergangenen Sonntag beim Grillfest auf dem Vereinsgelände des Kaninchenzuchtvereins H 18.               Foto: AfP Asel 

 

KANINCHEN MÖGEN ES KÜHL 
„Wir haben an diesem Wochenende nur unsere kleinen weißen Zwergwidder an einem kühlen und schattigen Platz ausgestellt“, erklärte Siegbert Debus. „Die warmen Temperaturen und das schwüle Klima mit der hohen Luftfeuchtigkeit machen gerade Kaninchen richtig zu schaffen. Sie leiden unter diesen Witterungsbedingungen und haben richtigen Stress.“ Daher verzichteten die Verantwortlichen des H 18 - aus Rücksicht auf ihre langohrigen Freunde - auf das Präsentieren zusätzlicher Tiere.

 

Fotos: AfP Asel 



 

Bürstädter Zeitung vom 19.04.2011

 

Wahl in zwei Gängen
19.04.2011 - BÜRSTADT

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Kaninchenzuchtverein H18 tagt

(tik). 99 Jahre - Diese Zahl steht für die Tradition des Kaninchenzuchtvereins H18. Am vergangenen Sonntagnachmittag lud der Verein zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ins Vereinsheim an der Hassellache.

Donald Peikl, Erster Vorsitzender des Vereins, freute sich über 31 Mitglieder, die gekommen waren, um das Jahr 2010 Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf das Jubiläum von 100 Jahren im kommenden Jahr zu wagen. Wie in den Jahren zuvor stand auch 2010 allerlei Kulturelles auf dem Programm. Heringsessen, Vatertag bei den Hasen, Ausflüge und Weihnachtsfeiern. Das Programm 2011 klingt ähnlich. So ist das große Sommerfest bereits in Planung. 

Die einzelnen Berichte der Vorstandsmitglieder zeigten, dass der Verein an sich eine Menge zu bieten hat. Gerade im Bericht von Zuchtwerbewart Werner Wötzel wurde deutlich, dass die Zucht der aktuell 86 Mitglieder auch im Kreis und im Land erfolgreich ist. Generell ist die Beteiligung an den Schauen gut, so dass Wötzel insgesamt zufrieden ist. Im Zuchtbuch konnte Zuchtbuchführer Hans Neuer 174 Tiere verzeichnen. Im Vergleich zu 2009 waren das 14 Tiere mehr.

Am Heim und Inventar wurden von Verwalter Wilfried Keil Reparaturarbeiten vorgenommen, um die Wirtschaft, wie auch die Anlage in Stand zu halten. Die Mitglieder sind angehalten ihre eigenen Parzellen sauber und ordentlich zu gestalten. Im laufenden Jahr soll einiges angegangen werden. Zum einen sollen bis zum Jubiläumjahr die Toiletten erneuert werden, und es soll gestrichen werden. Hilfe sei von den Mitgliedern zu erwarten und auch gewünscht. 

Die Kassenprüfung im März hatte keine Beanstandungen zur Folge, sodass der Antrag auf Entlastung des Vorstandes einstimmig angenommen wurde. Gerade die Wahlen zeugten jedoch davon, dass im Verein viele engagierte Kräfte am Werk sind. Die Wahl um das Amt des Zweiten Vorsitzenden musste wiederholt werden, da sowohl der amtierende Joachim Huy, wie auch Hubert Goll jeweils 15 Stimmen mit einer Enthaltung bekamen. Im zweiten Durchgang setzte sich Huy mit einer Stimme durch. Als Kassier wurde Siegbert Debus einstimmig wiedergewählt, während auch der Tätowiermeister Mario Goll einstimmig bestätigt wurde. Zusätzlich zum bestehenden Revisor Hans Neuer wurde Rico Meyer zum Zweiten Kassenprüfer bestimmt. Aus dem Vorstand schied Karin Huy als Jugendleiterin aus. Janet Heimlich wird künftig die Jugendleitung übernehmen.

Generell resümierte Donald Peikl das Jahr als ereignisreich und freute sich auf neue Aufgaben. Im Austausch mit den Anwesenden wurde schließlich die Kommunikation unter den Mitgliedern bemängelt. Daran, wie auch an der allgemeinen Präsentation des Vereins soll künftig gearbeitet werden.

 


Siegbert Debus, Donald Peikl, Wilfried Keil und Joachim Huy bilden den Kopf der Bürstädter Kaninchenzüchter. 
Foto: AfP Asel




 

Bürstädter Zeitung vom 6.12.2010

Gleich 15 Bestnoten
06.12.2010 - BÜRSTADT

Von Heiko Sonnleitner-Seegmüller

KREISKANINCHENSCHAU H 18 richtet Ausstellung in der Hassellache aus

Der Kaninchenzuchtverein H18 Bürstadt veranstaltete am Wochenende eine Kreiskaninchenschau. Rund 354 Tiere von 60 Züchtern aus acht Vereinen standen für die fünfköpfige Jury zur Bewertungen, die bereits am Donnerstag mit ihrer Arbeit begannen. Die Preisverleihung fand am Sonntag statt.

 

Am Wochenende gab es beim H 18 bei der Kreisschau viele Kaninchenarten zu sehen.
Foto: AfP Asel



Kaninchen und Hasen sind nicht gleich. Hasen haben im Vergleich zu den Kaninchen längere Ohren und kräftigere Hinterbeine. Und während Kaninchen nackte Nesthocker sind, erkunden Hasen ihre Umwelt schon sehr früh. Zudem unterscheidet sich das Sozialverhalten bei beiden Langohren stark. Hasen sind Einzelgänger, Kaninchen nicht. 

Dass es Ausnahmen gibt, war vor allem an den Deutschen Riesen zu sehen. Sie wiegen über zehn Kilo und haben sehr lange Ohren. „Es kommt auf die Ursprungseltern an“, wie der Vorsitzende des Kreises Ried-Bergstraße, Karl Freudl, erklärte. Kaninchen stammten alle von Wildkaninchen ab. Im Laufe der Zeit wurde daraus die heute vorhandene Vielzahl herausgezüchtet. Hasen und Kaninchen seien zwar in der äußeren Erscheinung ähnlich - eine Kreuzung aus beiden Zweigen sei allerdings nicht möglich.

Am Wochenende wurden ausschließlich Kaninchen ausgestellt. Rund 42 Rassen waren in der Kreismeisterschaft zu finden. Bewertet wurde neben dem Fell auch Gewicht und Körperbau. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, denn die Tiere erfüllten alle einen hohen Standard. 15 Kaninchen konnten sogar die Höchstpunktzahl erreichen. Die Schirmherrin der Ausstellung, Stadtverordnetenvorsteherin Barbara Schader, betonte in ihrer Ansprache am Sonntag, dass das Hobby der Züchter viele Aspekte habe, die für die Gesellschaft wichtig seien. Zum einen trage die Kaninchenzucht zum Umweltschutz bei. Zum anderen sei es auch für die Jugend wichtig, die Tiere hautnah erleben zu können. „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass die Jugend die Tiere nicht nur aus dem Internet kennt.“

Dieser Meinung schloss sich auch Landrat Matthias Wilkes an. Seine Ausführungen berührten zudem die ehrenamtliche Tätigkeit, die von den Mitgliedern für eine Ausstellung dieser Art notwendig sei. Rund eine Woche dauerten die Vorbereitungen. Neben dem Aufstellen der Käfige mussten auch die Programme gedruckt werden. Und nach dem Wochenende muss die Halle schließlich wieder aufgeräumt werden.

Neben der Preisverleihung wurden noch Ehrungen des Kreises verteilt. Gerda Wagner aus Mörlenbach und Rudolf Hilsheimer aus Lampertheim wurden vom Kreisverband zu Ehrenmitgliedern ernannt. Damit solle, wie der Kreisvorsitzende betonte, das über 40-jährige Engagement und die Treue zur Vereinigung gewürdigt werden.

DIE GEWINNER
Simon Debus (H18 Bürstadt) gewann den Preis für den besten Rammler, Frank Süßmuth (H73 Lorsch) hatte das beste weibliche Tier. Die beste Zuchtgruppe wurde ebenfalls von Süßmuth gestellt

 



 

 

Attraktiv für Kinder und Familien

19.07.2010 - BÜRSTADT

Von Wolfgang Behne

SOMMERFEST Kaninchenzüchter freuen sich über guten Zuspruch

Der Kaninchenzuchtverein H18 feierte am Wochenende sein zweitägiges Sommergrillfest auf dem vereinseigenen Gelände in der Hassellache. „Der Zuspruch ist sehr gut“, freut sich Donald Peikl, der Erste Vorsitzende des Vereins. Nach mehr als zwei Wochen Vorbereitungszeit - mit vielen organisatorischen Arbeiten - kümmern sich zwanzig Vereinsmitglieder um die Essensausgabe. Erstmals stehen Gyros mit Tsatziki und Krautsalat auf der Speisekate. „Das ist der Renner“, sagt Peikl. Zur Mittagszeit sind an diesem Sonntag alle Plätze auf den Bänken und Stühlen belegt.

Die Jugendlichen des Vereins sind ebenfalls stark engagiert. Sie verkaufen selbst gebastelte Hasen und Kaninchen aus Karton und haben eine Tombola für Kinder und Erwachsene mitorganisiert. Eine Hüpfburg - Leihgabe der befreundeten Sackschdoahogger -, der Verkauf von Motiv-Luftballons und kostenlose Kutschfahrten runden das große Angebot für die Kleinen ab.

„Wir bauen unser Sommerfest immer weiter aus im Hinblick auf zusätzliche Attraktionen für die Kinder“, erklärt der Erste Vorsitzende. Gemeinsam mit dem Zweiten Vorsitzenden Joachim Huy und seinen Züchterfreunden hat er einen zusätzlichen Eisverkauf eingerichtet. Für die Jüngsten gibt es einen Streichelzoo. Ein absoluter Hingucker und Anlass für viele Streicheleinheiten sind elf kleine Weiß-Rexe-Rotaugen. Die kleinen Kaninchen stammen alle aus einem Wurf und werden zum Zuchtausbau dieser problemlosen Rasse großgezogen. Das Züchten möglichst erfolgreicher Rassetiere gehört zum wichtigsten Ziel der Mitglieder des H18. Im Vereinsheim und in den einzelnen Parzellen stehen viele Pokale und Urkunden von Vereins- und Kreismeisterschaften als Beweis langjähriger guter Arbeit.

Donald Peikl, der im Verein für viele Dinge verantwortlich ist, kann an diesem Wochenende auch viel lokal-politische Prominenz auf dem liebevoll hergerichteten Vereinsgelände begrüßen. Den weitesten Weg zu den Kaninchenzüchtern haben sicher die Mitglieder der japanischen Delegation aus der Partnerstadt Minano auf sich genommen.

Doch nicht nur die Freunde aus Fernost besuchen an diesem Wochenende den Kaninchenzuchtverein. Weitere Teilnehmer der zu Ende gehenden Gymnastica schauen bei dem Fest vorbei: Portugiesen und Engländer. Zahlreiche Lampertheimer sind mit Fahrrädern gekommen, um das Familienfest bis in die Abendstunden hinein zu besuchen. Viele Jungs und Mädchen möchten auf dem Nachhauseweg am liebsten eines der weißen Kaninchenbabys mitnehmen. Doch die Tiere mit dem samtigen Fell bleiben im Verein. Aber im nächsten Jahr dürfen alle Kinder wieder zu Besuch kommen: zum Streicheln und Kuscheln.

 

   Lassen Kinderherzen höher schlagen: kuschelige Kaninchen.               Foto: AfP Asel



 

Bürstädter Zeitung vom 30.03.2010

Ehrenmitglieder Hofmann und Hahl

30.03.2010 - BÜRSTADT

TREUE Jahreshauptversammlung der Kaninchenzüchter/Mehr Engagement gewünscht

(wolf). "Für 25 Jahre Treue zum Kaninchenzuchtverein H18 werden Hermann Hofmann und Wilfried Hahl zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt." Der Vorsitzende Donald Peikl ehrte die beiden Vereinskameraden zum Ende der diesjährigen Jahreshauptversammlung am Sonntag. Zuvor hatte der Vereinschef die Mitglieder bei seinem Jahresbericht um mehr Zusammenhalt gebeten: "Nur gemeinsam sind wir stark".

Zum Jahreswechsel hatte der Verein 89 Mitglieder. Da nicht immer genügend Beteiligung bei den Vereinsaktivitäten gegeben war, wünschte sich Peikl mehr Engagement aller Kaninchenzüchter. In diesem Jahr soll sich auch die Anzahl der Termine im Vereinsheim wieder signifikant steigern. Neben vielen Zucht- und Ausstellungsbesuchen war der Verein auch gesellig "unterwegs". Der gemeinsame Ausflug nach Stuttgart in die Wilhelma wurde ebenso als Erfolg verbucht wie die Weihnachtsfeier und die Silvesterparty.

Kassierer Sigbert Debus präsentierte im Anschluss an den Bericht des Vorsitzenden den Vereinsmitgliedern Einnahmen und Ausgaben eines "finanziell gesunden Vereins". Nach dem Bericht der Kassenprüfer, die Debus eine wie immer einwandfreie Arbeit bescheinigten, wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Bei den anstehenden Neuwahlen gab es nach lebhafter Diskussion keine großen Veränderungen. Donald Peikl kann weiterhin auf seine bewährten Vorstandskollegen bauen. Gemeinsam mit allen Mitgliedern will der Vorsitzende den Kaninchenzuchtverein H18 wieder in "ruhigere Gewässer" führen.

Der Vorstand um den Vorsitzenden Donald Peikl (rechts) wurde einstimmig bestätigt.          Foto: AfP Asel



 

 

Bürstädter Zeitung vom 09.11.2009

97,5 von 100 möglichen Punkten
09.11.2009 - BÜRSTADT

LOKALSCHAU - 75 Tiere des Kaninchenzuchtvereins H18 Bürstadt ausgestellt

(wb). Löffel, kleine schnuppernde Nasen und eine Blume - äußerliche Kennzeichen für Hasen und Kaninchen. Bei der Lokalschau im Hasenheim an der Hassellache konnten sich am Wochenende zahlreiche Gäste über Rassen und deren Merkmale informieren. 

Mittendrin hatte Jessica Peikl einen Streichelzoo mit Meerschweinchen und Zwergkaninchen für die Kinder aufgebaut. Die Tochter von Vereinschef Donald Peikl war obendrein erfolgreich als Züchterin von Weißen Rex mit roten Augen und ging als Vereinsmeisterin mit 387 Wertungspunkten hervor. Ihr Rammler wurde der Beste mit einer Gesamtwertung von 97,5 von 100 möglichen Punkten. "Bei den Kaninchen liegt die höchste Wertung bei 98 Punkten", stellte Donald Peikl im Gespräch klar. Das zeigt die hohe Güte der erreichten Wertungen. Jessica Wötzel hatte mit ihrer Zucht von rotäugigen Zwergwiddern eine gute Hand und wurde Zweitplatzierte des Vereins mit 386,5 Wertungspunkten. Ihr Kaninchen war das beste weibliche in der Bewertung. Platz drei ging an Wilfried Keil mit 385 Punkten für die wildgrauen Deutschen Kleinwidder.

In der Ausstellungshalle waren auch Kleinchinchillas, Deilenaars, Marburger Feh, Kleinsilber gelb, Lohkaninchen schwarz, Chin-Rexe, Schwarze Rexe und Feh-Rexe zu sehen. Insgesamt 75 Tiere von acht Züchtern des Kaninchenzuchtvereins H18 Bürstadt waren ausgestellt. Die Preisrichter Michael Schneider aus Walldorf und Johann Laufer aus Beindersheim hatten es nicht leicht, die verschiedenen Merkmale bei der durchweg guten Zucht zu beurteilen. Bereits am Samstag gingen sie ihrer Aufgabe nach - der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Besucher. Bürgermeister Alfons Haag, der Erste Stadtrat und viele Vertreter aus der Ortspolitik schauten vorbei.

Am Sonntag schauten viele Besucher vorbei.
Foto: AfP Asel


Die Gäste nutzten das erstmals angebotene "Sonntagsessen" mit Rollbraten, Knödeln und Krautsalat. Zum Kaffeetrinken blieben fast alle sitzen, und etliche kamen noch hinzu. "Oft holen sich die Leute den Kuchen auf dem Nachhauseweg hier ab", sagte Peikl. Am Sonntag passte das Wetter, und viele Bürstädter machten ihren Verdauungsspaziergang in der Hassellache. Die selbst gebackenen Kuchen der Vereinsmitglieder waren auch bei der aktuellen Ausstellung wieder ein Anziehungspunkt. Besonders freute sich der Vereinsvorsitzende über die Besucher der benachbarten Vereine: "Die Geflügelfreunde waren da, und auch der Brieftaubenverein hat uns besucht." Im Vereinslokal war im regen Treiben die große Tombola aufgebaut, die mit Sachpreisen lockte. Am späten Nachmittag waren die Preise ausgeteilt, die Ausstellung erfolgreich beendet, und die Kaninchen konnten aus den engen Ausstellerkäfigen wieder zurück in die weitläufigeren Gehege auf der benachbarten Zuchtanlage umziehen.

In der Zwischenzeit richteten die Vereinsmitglieder die Halle am Hasenheim wieder her, denn hier finden auch Familienfeiern statt. "Gerade in der Vorweihnachtszeit sind oft Gruppen hier", bestätigte Peikl, auch der Kaninchenzuchtverein feiert hier noch seinen Jahresabschluss mit der Weihnachtsfeier am Sonntag, 6. Dezember. Zuvor gibt es am Samstag, 21. November, ein Forellenessen, und zum Jahreswechsel stoßen die Züchter zusammen am 31. Dezember im Hasenheim bei der Silvesterparty an.

 



 

Bürstädter Zeitung vom 19.08.2009

Strenge Kontrollen, artgerechte Haltung
19.08.2009 - BÜRSTADT

Von Sabine Weidner

KANINCHENZUCHTVEREIN - Die Bürstädter Mitglieder haben sich in der Hassellache der Vermehrung von Rasselangohren verschrieben.

Mümmelmann, Langohr und Meister Löffel werden beim Kaninchenzuchtverein H18 in Bürstadt nicht gezüchtet - die Rassekaninchen heißen vielmehr Schwarze, Weiße, Havanna, Feh oder Blauer Rex, Sachsengold oder Deilenaar und Zwergwidder, Deutscher Riesen, Widderzwerge und Kleinchinchilla. Donald Peikl ist der Erste Vorsitzende der Kaninchenzüchter, die bei der Kreisjungtierschau letzte Woche in Lampertheim den ersten Platz belegten. 

Auf dem gepflegten Areal an der Hassellache, das der Verein seit 1986 besitzt, zeigt er stolz die elf Züchterhäuser mit Futterküche und auch die Vereinshalle, die in den 90er Jahren entstanden ist. Daneben steht die Gastwirtschaft, die täglich, außer am Wochenende, geöffnet ist. 1912 wurde der Bürstädter Verein gegründet, heute sind 120 Mitglieder verzeichnet. Nicht alle züchten - nur zehn Vereinsmitglieder sind aktiv. In den kleinen Häusern befinden sich die Stallungen, in denen auf artenreine und artgerechte Zucht geachtet wird. Dafür gibt es strenge Vorschriften, die vom Dachverband, dem Deutschen Kaninchenzuchtverband, kontrolliert werden. Die Bürstädter Züchter treten mit ihren Tieren bei etlichen Schauen an und haben bereits viele Pokale und hohe Platzierungen nach Bürstadt geholt.

Auf 20 Jugendliche ist der Vorsitzende stolz, damit hat der Verein eine solide Nachwuchsabteilung. Arbeitseinsätze auf dem Gelände, in der Halle und der Gaststätte finden regelmäßig statt. Um ihre Züchterhäuser und das kleine Stückchen Gelände direkt außenherum kümmern sich alle Mitglieder selbst. Das ergibt ein buntes Bild von unterschiedlicher Bepflanzung, Zäunen und Hecken. Eine Grünfläche bildet das Zentrum der Anlage. 

Derzeit kümmert sich der Verein um die Isolation der Hallendecke, denn hier sind auch die Bogenschützen und die Sackschdoahogger zu Gast. Die helle Halle bietet den Rahmen für eigene Ausstellungen und viele Vereine sowie Privatgesellschaften. "Mein Vater war hier schon Mitglied", erinnert sich Peikl, er nahm ihn oft mit. "Das hat Spaß gemacht und ich bin zum Verein gekommen", dort ist er seit sechs Jahren Vorsitzender. Er hat sich der Zucht der Schwarzen Rexe und Weißen Rexe Rotaugen verschrieben.

Zurzeit geht es bereits in die Vorbereitung für die Bürstädter Lokalschau in der Halle am 7. und 8. November. Der Termin findet sich im Vereinskalender, den alle Mitglieder erhalten. Aber auch sonst hat der Verein viel vor. "Wir feiern immer unser Sommerfest, fahren zu Ausflügen und feiern natürlich Weihnachten zusammen", zählt Peikl die verschiedenen Aktivitäten auf. "2012 haben wir unseren 100. Geburtstag", kündigt er an, dann werde groß gefeiert. Alle, die sich für die Kaninchenzucht interessieren, sind jedoch nicht nur dann eingeladen, sondern auch übers Jahr - denn eigentlich ist immer jemand da
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                                                                                                                                Fotos : AfP Asel

 



 

TIP-Verlag   8. Juli 2009

Kaninchenzuchtverein H18 in Bürstadt lädt am Wochenende ein

Sommergrillfest bei den Hasen

 

BÜRSTADT -

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli lädt der Kaninchenzuchtverein H18 Bürstadt die Bevölkerung, Freunde und Gönner des Vereins zu seinem alljährlichen Sommergrillfest ein.

Dieses Jahr hat sich der neuformierte Vorstand einiges für sein Grillfest einfallen lassen. Zum ersten mal wird eine Kutschfahrt rund um die Gemarkung Bürstadt angeboten. Die Kutschfahrten können von den Kindern als auch von Erwachsenen in Anspruch genommen werden. Weitere Attraktionen für die Kinder ist ein kleiner Streichelzoo, Kinderschminken und eine große Tombola.

Auch für die Erwachsenen wird etwas geboten, so werden einige Züchter ihre Tiere für eine Werbeschau ausstellen. Für das leibliche Wohl sorgt das Hasenteam. Bei leckeren Steaks, Bratwurst, Wurstsalat und Wurstplatten können sich die Besucher verwöhnen lassen. Und bei hoffentlich schönem Wetter braucht niemand zu verdursten, denn auch an kühle Getränke hat der Verein gedacht. Die Jugendgruppe des Vereins hat im Vorfeld einige Blumentöpfe mit Serviettentechnik gebastelt und diese mit verschiedenen Kräutern gepflanzt, diese Töpfe kann man käuflich erweben der Erlös fließt in die Jugendkasse des Vereins. Erstmals wird es einen Malwettbewerb geben bei dem jedes Kind zwischen 4 und 13 Jahren mitmachen kann. Die schönsten Bilder werden von einer Jury bewertet und mit einem Preis versehen.

Auf zahlreiches Kommen freut sich der KZV H18 Bürstadt. Die Veranstaltung beginnt am Samstag um 15 Uhr und am Sonntag wird um 10 Uhr zum Frühschoppen geladen. zg